IT-Recht Vergaberecht kompakt für die Praxis unter Berücksichtigung des neuen Vergaberechts 2016

Zielgruppe: Beschaffer der öffentlichen Hand und Körperschaft des öffentlichen Rechts.
Der Countdown zur Vergaberechtsreform läuft und die Reform muss bis spätestens 18.04.2016 umgesetzt werden. Nun liegt auch bereits der GWB-Entwurf vor. Da die Reform große Änderungen bringen wird, ist es für alle Marktakteure ratsam, sich frühzeitig mit den praxisrelevanten Neuerungen vertraut zu machen. In unserem Seminar wird die aktuelle Entwicklung aufgegriffen und es werden die wichtigsten Inhalte des vorliegenden Gesetzentwurfs zur Modernisierung des Vergaberechts praxisnah behandelt.

Bereiten Sie sich bereits heute auf die Reform vor, deren Ergebnisse Sie ab April 2016 bei Ihren Beschaffungen anwenden müssen!
In unserem Seminar wird daher auch die sich abzeichnende Umsetzung der Richtlinien in das nationale Recht thematisiert.

Unsere Referenten beschäftigen sich bereits seit der Novellierung der nun umzusetzenden neuen EU-Richtlinien intensiv mit der Vergaberechtsreform.
Herr Rudolf Ley war bis 1994 Referatsleiter im Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums. Anschließend leitete er den Zentralbereich im Bundesamt für Naturschutz. Seit 2008 ist er im Bundesumweltministerium tätig. Herr Ley ist langjähriger Dozent zum Vergaberecht.
Dipl.-Verw.-Wirt Michael Wankmüller war bis zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst im für die Bundesregierung federführenden Vergaberechtsreferat des Bundeswirtschaftsministeriums für nationale und internationale Fragen des Vergaberechts zuständig. In diesem Zusammenhang befasste er sich auch mit der Umsetzung von EU-Vergaberichtlinien in deutsches Recht, rechtlichen Fragen der elektronischen Auftragsvergabe sowie mit Aspekten der umweltfreundlichen und innovativen Beschaffung. Davor war er mehrere Jahre in der zentralen Beschaffung der Bundeswehrverwaltung tätig. Aktuell hat er als Mitautor einen Beitrag zum Thema "Elektronische Auftragsvergabe nach den neuen Richtlinien" im Band 49 der Schriftenreihe des "Forum vergabe e.V." verfasst, der unter dem Titel "Das neue Vergaberecht" im Bundesanzeiger Verlag erschienen ist.
Dietmar Altus, Oberamtsrat kennt aus seiner langjährigen Tätigkeit in der zentralen Vergabestelle des Bundesumweltministeriums die Praxis bestens. Seit Jahren gibt er seine Erfahrung zudem im Rahmen von Seminaren und Workshops erfolgreich weiter.

Voraussetzungen

Keine.

Trainingsinhalte

Das Seminar gibt in seinem ersten Teil einen prägnanten praxisorientierten Überblick über die wichtigsten Neuregelungen, wie z.B.:
Inhouse-Geschäfte und interkommunale Kooperationen / Neues Vergabeverfahren „Innovationspartnerschaften“ / Erweiterte Zulässigkeit des Verhandlungsverfahrens / Verkürzung der Fristen in den Vergabeverfahren / Vereinfachte Prüfung der Bietereignung / Neuordnung der Zuschlagskriterien / Durchbrechung der Trennung von Eignungs- und Zuschlagskriterien / Regelung zu Auftragsänderungen und Auftragskündigungen / Wegfall der Unterscheidung zwischen A und B -Dienstleistungen
In seinem zweiten Teil gibt das Seminar einen Überblick über die Verpflichtung öffentlicher Auftraggeber zur ausschließlichen elektronischen Kommunikation bei der Vergabe öffentlicher Aufträge, die einen Schwerpunkt der neuen Vergabe- und Sektorenrichtlinie bildet. Dies bedeutet eine zwingende Kommunikation durch elektronische Mittel in allen Verfahrensstufen, einschließlich der Übermittlung von Teilnahmeanträgen und insbesondere von Angeboten. Ausnahmen sind nur noch in wenigen, sehr restriktiven Fällen zulässig und dies auch nur für die elektronische Angebotsabgabe, nicht jedoch für die übrigen Verfahrensschritte. Diese verpflichtende e-Vergabe tritt ebenfalls zum 18.04.2016 in Kraft, sofern der deutsche Gesetzgeber nicht von seiner 12-monatigen (für Zentrale Beschaffungsstellen) bzw. 30-monatigen Aufschubmöglichkeit (für alle übrigen Beschaffungsstellen) der beiden Richtlinien Gebrauch macht.
Im Zusammenhang mit dieser neuen Verpflichtung stehen auch Neuregelungen insbesondere für den möglichen Einsatz sog. „alternativer Zugänge“ als „Hintertür“ für die Nutzung elektronischer Informations- und Kommunikationsmittel, die Nutzung elektronischer Signaturen nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, die verpflichtende Nutzung des Online-Dokumentenarchivs „e-Certis“ und den verpflichtenden unentgeltlichen, uneingeschränkten und vollständig direkten elektronischen Zugang zu den Auftragsunterlagen.
Daneben erlauben die Richtlinien öffentlichen Auftraggebern den Einsatz von elektronischen Auktionen, vereinfachten dynamischen Beschaffungssystemen und die Nutzung elektronischer Kataloge.
Im Seminar werden die Wechselwirkungen zwischen neuem und bisherigem europäischem und nationalem Recht erläutert, wodurch den Anwendern der Zugang zu diesem Thema erleichtert wird und sie auf die künftigen Entwicklungen vorbereitet werden.

Seminarzeiten

  • Dauer: 1 Tag
  • Zeiten:
    9:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Preis pro Person

595,00 €
(708,05 € inkl. 19% USt.)

Preis je Teilnehmer. Inkl. Seminarunterlagen, Pausenverpflegung, Getränke, Mittagessen und Zertifikat. (Halbtages- und Abendveranstaltungen ohne Mittagessen)

TIPP: Bayerische Behörden erhalten Sonderpreise » hier informieren

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Teilnehmerstimmen

IT-Beschafferwoche

Vielen Dank für das tolle Seminar :)

S.H am 17.03.2018

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