Barrierefreie Dokumente mit Word und Adobe Acrobat Pro
Word-Dateien sauber vorbereiten, PDFs in Acrobat Pro prüfen und Barrierefreiheitsfehler beheben
Word-Dokumente strukturiert erstellen, auf Barrieren prüfen und für den PDF-Export vorbereiten
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Eine Schulung für barrierefreie Word-Dokumente zeigt dir, wie du Word-Dateien von Beginn an zugänglich gestaltest, statt Fehler erst nach dem PDF-Export zu suchen. Du strukturierst Inhalte mit passenden Formatvorlagen, baust Überschriftenhierarchien auf und versiehst Grafiken mit aussagekräftigen Alternativtexten. Du bearbeitest auch Listen und Tabellen, Formulare und Linktexte sowie Dokumenteigenschaften und Spracheinstellungen so, dass Screenreader und andere assistive Technologien die Inhalte besser erfassen.
Die Schulungen richten sich an Dokumentenverantwortliche, Redakteure, Sachbearbeiter, Lehrkräfte, Kommunikationsfachkräfte und Projektteams. Im Mittelpunkt stehen typische Dokumente wie Bescheide, Berichte, Formulare, Unterrichtsmaterialien, Vorlagen und Veröffentlichungen. Die Teilnehmer prüfen bestehende Dateien, beheben erkannte Barrieren und bereiten die Dateien für den PDF-Export vor. WCAG und BITV enthalten Anforderungen an die digitale Zugänglichkeit. PDF/UA betrifft die Struktur der späteren PDF-Datei.
Erfahrene Trainer für Barrierefreiheit vermitteln die Arbeitsschritte anhand typischer Dokumente und Prüfabläufe. Kleine Gruppen schaffen Raum für konkrete Fragen. cmt bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung aus IT- und Management-Schulungen ein. Weitere Themen bündelt die Kategorie Schulungen zur digitalen Barrierefreiheit. Für mehrere Mitarbeiter führen wir die Schulung auch inhouse für Unternehmen und Behörden durch. Wenn die Word-Datei anschließend als PDF veröffentlicht wird, ergänzt die Schulung Barrierefreie Dokumente mit Word und Adobe Acrobat Pro den Lernpfad. Vergleiche die angebotenen Schulungen und frage den passenden Termin oder ein Inhouse-Angebot an.
Word-Dateien sauber vorbereiten, PDFs in Acrobat Pro prüfen und Barrierefreiheitsfehler beheben
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Die Schulungen setzen Routine in Microsoft Word voraus. Grundlegende Bedienung, Texteingabe und einfache Formatierung werden nicht neu vermittelt. Du nutzt die Seminarzeit, um barrierefreie Dokumentstrukturen anzulegen, bestehende Dateien zu prüfen und die weitere Veröffentlichung vorzubereiten.
Wichtig ist Erfahrung mit Formatvorlagen, Absätzen, Listen und Tabellen. Auch mit Bildern, Kopf- und Fußzeilen, Dokumentvorlagen sowie dem Speichern und Exportieren von Dateien solltest du vertraut sein. Fehlt diese Grundlage, bereitet die Word-Grundlagen-Schulung auf die Arbeit mit Microsoft Word vor. Für längere Dokumente, komplexe Formatvorlagen und anspruchsvollere Layouts eignet sich der Word-Aufbaukurs.
Barrierefreie Word-Dokumente werden in vielen Abteilungen erstellt und weitergegeben. Die Schulungen sprechen folgende Rollen und Arbeitssituationen an:
Auch Personalabteilungen, Verbände, technische Redaktionen und Projektbüros profitieren, wenn Word-Dateien regelmäßig intern verteilt, auf Webseiten veröffentlicht oder als PDF weitergegeben werden.
Der Schwerpunkt liegt auf wiederholbaren Arbeitsschritten, die sich in bestehende Freigabe- und Veröffentlichungsprozesse übernehmen lassen. Die Teilnehmer wenden Gestaltungsregeln direkt auf die Dokumentstruktur an und prüfen, wie die Dokumentstruktur in unterschiedlichen Nutzungssituationen funktioniert.
Barrierefreie Word-Dokumente sind Dateien, deren Inhalt und Struktur auch ohne rein visuelle Orientierung verständlich bleiben. Formatvorlagen, Überschriften, Listen, Alternativtexte, aussagekräftige Links, Spracheinstellungen und nachvollziehbare Tabellen unterstützen Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen bei der Nutzung mit Screenreader, Tastaturbedienung und assistiven Technologien sowie die spätere Ausgabe als barrierefreie PDF-Datei.
WCAG beschreibt Anforderungen an zugängliche digitale Inhalte, während die BITV 2.0 diese Anforderungen in einen deutschen Regelungskontext einbindet. PDF/UA bezieht sich auf die Struktur barrierefreier PDF-Dateien. Word liefert die strukturierte Ausgangsdatei, die für einen geeigneten PDF-Export vorbereitet werden muss.
Die Word-Barrierefreiheitsprüfung reicht allein nicht aus, weil sie nur ausgewählte technische Probleme erkennt. Ob Alternativtexte inhaltlich passen, Tabellen verständlich bleiben oder die Überschriftenhierarchie schlüssig ist, muss zusätzlich manuell geprüft werden.
Die Schulung vermittelt einen Arbeitsablauf vom strukturierten Word-Dokument bis zum vorbereiteten PDF-Export. Du weist Formatvorlagen korrekt zu, formulierst Alternativtexte, prüfst Tabellen und Links, bearbeitest erkannte Barrieren und kontrollierst die Datei vor der Freigabe.
Benötigt wird Routine im Umgang mit Formatvorlagen, Absätzen, Listen, Tabellen, Bildern, Kopf- und Fußzeilen sowie beim Speichern und Exportieren. Die Word-Grundlagen-Schulung und der Word-Aufbaukurs vermitteln fehlende Kenntnisse vor dem Accessibility-Training.
Dauer und Durchführungsform hängen von der gewählten Schulung ab und stehen in den jeweiligen Seminardetails. cmt bietet Schulungen auch als Online-Training an, sofern das ausgewählte Angebot in diesem Format verfügbar ist.
Inhouse-Schulungen sind für Unternehmen, Behörden und größere Teams möglich. Inhalte und verwendete Dokumentarten werden vorab abgestimmt; ob eigene anonymisierte Dateien als Übungsmaterial eingesetzt werden können, wird bei der Planung geklärt. Weitere Informationen stehen unter Inhouse-Schulungen für Unternehmen und Behörden.
Die Kosten richten sich nach der gewählten Schulung, dem Format und der Anzahl der Teilnehmer. Preise für offene Termine stehen in den Seminardetails; Konditionen für mehrere Mitarbeiter oder ein Inhouse-Training werden passend zur Anfrage ermittelt.
Weitere häufig gestellte Fragen und Antworten findest du in den FAQs .
Ein späterer PDF-Export repariert keine fehlerhafte Dokumentstruktur. Wer Überschriften nur über die Schriftgröße formatiert, zeichnet sie technisch nicht als Überschriften aus. Optisch gesetzte Aufzählungszeichen ersetzen keine echten Listen und eine Tabellenüberschrift allein macht komplexe Daten noch nicht verständlich. Word muss die Bedeutung der einzelnen Elemente technisch erkennen, damit assistive Technologien den Aufbau vermitteln können.
Eine zugängliche Datei nutzt deshalb echte Formatvorlagen, eine schlüssige Reihenfolge der Überschriften und korrekt angelegte Listen. Linktexte beschreiben ihr Ziel, statt nur eine Internetadresse oder Formulierungen wie „mehr“ zu zeigen. Alternativtexte geben die relevante Aussage einer Grafik wieder. Bei Tabellen muss auch ohne farbliche oder rein visuelle Orientierung erkennbar bleiben, welche Inhalte zusammengehören.
Die Barrierefreiheitsprüfung in Microsoft Word weist auf ausgewählte technische Probleme hin. Sie beurteilt jedoch nicht zuverlässig, ob ein Alternativtext den Zweck einer Abbildung erklärt, eine Überschriftenstruktur inhaltlich schlüssig ist oder eine Tabelle ohne visuelle Orientierung verstanden wird. Solche Punkte musst du manuell prüfen.
Deshalb kombinieren die Teilnehmer die Word-Barrierefreiheitsprüfung mit einer fachlichen Kontrolle. Sie untersuchen bestehende Dokumente, bewerten Warnungen und beheben die Ursache in der Ausgangsdatei. Das reduziert spätere Nacharbeit, wenn Dokumente freigegeben, aktualisiert oder erneut als PDF ausgegeben werden.
WCAG beschreibt Anforderungen an zugängliche digitale Inhalte. Die BITV 2.0 enthält Vorgaben für barrierefreie Informationstechnik im deutschen Regelungskontext. PDF/UA betrifft die semantische Struktur einer PDF-Datei. Für Word-Dokumente bedeutet das: Die Ausgangsdatei muss sinnvoll aufgebaut sein, bevor beim PDF-Export und einer möglichen Nachbearbeitung weitere Prüfschritte folgen.
Organisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz arbeiten mit unterschiedlichen nationalen Vorgaben und Zuständigkeiten. Die technische Aufgabe bleibt vergleichbar: Inhalte müssen erkennbar strukturiert und verständlich beschrieben sowie für die vorgesehenen Ausgabemedien geprüft werden. Welche rechtliche Vorgabe für ein bestimmtes Dokument gilt, muss die jeweilige Organisation für ihren Einsatzfall klären.
Wer Word-Dateien als PDF weitergibt, findet in den Schulungen zur Barrierefreiheit mit Adobe Acrobat passende Vertiefungen für Prüfung und Nachbearbeitung. Für Publikationen, die mit Layout-Software statt mit Word entstehen, bietet die Kategorie Barrierefreie Dokumente mit Adobe InDesign den passenden Lernpfad. So lässt sich die Schulung nach dem verwendeten Ausgangsformat und dem geplanten Veröffentlichungsweg auswählen.