Windows Autopilot Device Association: Pilot mit Intune
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Windows Autopilot Device Association: Pilot mit Intune

So testest du die Gerätezuordnung vor der Intune-Registrierung an einem physischen Windows-11-PC und vergleichst die Autopilot-Verfahren.

Eine Intune-Registrierung beweist noch nicht, dass der vorgesehene Windows-11-PC sein Gerätekonfigurationsprofil erhalten hat. Bei Windows Autopilot Device Association ist der Richtlinientreffer wichtiger als der Enrollment-Erfolg: Erst er zeigt, ob die vorab geplante Zuweisung am richtigen PC ankommt. Als Test dient ein Anmeldehinweis, dessen Text im Profil hinterlegt ist und nach dem Enrollment auf dem Gerät erscheinen soll.

Was ändert Device Association vor dem Enrollment?

Gerätebezogene Zuweisungen lassen sich vorbereiten, bevor der physische Windows-11-PC als Intune-Gerät registriert ist. Windows Autopilot Device Association stellt dafür den Gerätebezug her. Ob der PC als Unternehmensgerät geführt wird und das vorgesehene Profil erhält, zeigen nach dem Enrollment der Besitztyp und der Profilstatus in Intune.

Die Zuordnung installiert keine Apps und ersetzt die Registrierung nicht. Für den Test eignet sich ein Gerätekonfigurationsprofil mit einem Anmeldehinweis, dessen Text vorab feststeht. Nach dem Enrollment lässt sich der Profilstatus mit dem Hinweis auf dem PC vergleichen. Ob sich dieser Test durchführen lässt, hängt zunächst vom TPM und der Windows-Version des PCs ab.

Welche Windows-11-PCs eignen sich für den Pilot?

Für den beschriebenen Device-Association-Test wird ein physischer Windows-11-PC mit einsatzbereitem TPM 2.0 benötigt. Eine virtuelle Maschine eignet sich dafür nicht. Auf einem bereits installierten PC zeigt tpm.msc die TPM-Spezifikationsversion; PowerShell zeigt, ob Windows das TPM erkennt und es bereit ist:

Get-Tpm

Aus TpmPresent allein lässt sich die Version 2.0 nicht ableiten. Auch der Windows-Stand zählt: winver zeigt Version und Buildnummer, während der Updateverlauf die installierten Aktualisierungen aufführt. Vor dem Pilot muss der PC einen für Device Association freigegebenen Stand haben; eine ungeprüfte KB-Nummer wäre als allgemeines Kriterium irreführend. Weitere Themen zur Client-Verwaltung findest du bei den Windows-11-Schulungen.

Erst nach der Prüfung von TPM und Windows-Build lohnt der Export der Gerätedaten während der Ersteinrichtung.

Windows Autopilot Device Association einrichten

Das Testprofil erhält einen eindeutig erkennbaren Anmeldehinweis, etwa Intune-Pilot-A. Für die spätere Auswertung stehen auch eine ausgewählte App und ein PowerShell-Skript fest, das eine Testdatei unter C:\ProgramData\AutopilotPilot\probe.txt anlegt. So gibt es für Profil, App und Skript jeweils einen überprüfbaren Sollwert.

  1. Während der Windows-Ersteinrichtung exportierst du die für Device Association vorgesehenen Gerätedaten im benötigten CSV-Format
  2. Im Intune Admin Center lädst du die Datei über den Device-Association-Workflow hoch und vergleichst die Zuordnung mit der dokumentierten Gerätekennung
  3. Vor dem Enrollment hältst du fest, welches gerätebezogene Testprofil dem PC zugewiesen wurde
  4. Nach der Registrierung vergleichst du Besitztyp, Profilstatus und Anmeldehinweis mit den festgelegten Sollwerten

Eine beliebige Inventar-CSV ersetzt den Export der benötigten Gerätedaten nicht. Bei mehreren Test-PCs gehören CSV-Dateiname und Gerätekennung gemeinsam ins Testprotokoll. Fehlt später das Profil, lässt sich so ein Importproblem von einer Zuweisung an den falschen PC unterscheiden. Die Microsoft-365-Schulungen für Administratoren behandeln angrenzende Themen der Geräteverwaltung; für den konkreten Pilot folgt nun die Auswertung in Intune.

Woran erkennst du den Bereitstellungserfolg in Intune?

Eine als erfolgreich gemeldete Skriptausführung belegt noch nicht, dass die erwartete Testdatei auf dem PC liegt. Der Device-Preparation-Bericht zeigt den Status ausgewählter Apps und Skripte sowie gemeldete Fehler. Für den Anmeldehinweis sind zusätzlich der Status des Gerätekonfigurationsprofils und die sichtbare Einstellung am PC relevant.

Prüfpunkte für den Device-Association-Pilot
PrüfpunktNachweis im Pilot
Enrollment und BesitztypIntune-Geräteeintrag und Einstufung als Unternehmensgerät
GerätekonfigurationsprofilProfilstatus in Intune und Anmeldehinweis auf dem PC
Ausgewählte AppInstallationsstatus im Device-Preparation-Bericht
PowerShell-SkriptAusführungsstatus im Bericht und Testdatei auf dem PC

Schlägt die App-Installation fehl, bleibt der Enrollment-Erfolg davon getrennt zu bewerten. Dasselbe gilt für ein Skript, dessen Ausführung gemeldet wird, dessen Testdatei aber fehlt. Die Auswahl von Apps und Skripten während Device Preparation unterliegt eigenen Grenzen; sie beschreibt nicht den gesamten späteren Bestand verwalteter Anwendungen in Intune. Für die Wahl des Autopilot-Verfahrens zählt als Nächstes, welche Bereitstellungsschritte der Rollout tatsächlich verlangt.

Autopilot Device Preparation oder klassischer Autopilot?

Microsoft Entra Hybrid Join und Pre-Provisioning gehören nicht zum Ablauf von Windows Autopilot Device Preparation. Wenn einer dieser Schritte für die Geräteübergabe benötigt wird, kommt der klassische Windows Autopilot in Betracht. Bei Microsoft Entra Join mit nutzergeführter Einrichtung ist dagegen entscheidend, ob eine gerätebezogene Zuweisung schon vor dem Intune-Enrollment an einen physischen PC gebunden werden soll.

Ein Test in einer virtuellen Maschine beantwortet diese Frage nicht, weil sich Device Association damit nicht prüfen lässt. Der physische Pilot-PC liefert den Vergleich über seinen Besitztyp, den Profilstatus und die sichtbare Wirkung der Richtlinie. Diese Befunde gehören in den abschließenden Abgleich mit dem vorab festgelegten Sollwert.

Nächster Schritt: Den Richtlinientreffer belegen

Der Profilstatus in Intune zeigt die gemeldete Verarbeitung; der Anmeldehinweis zeigt die Wirkung am PC. Vergleiche bei einem physischen Testgerät beide Befunde nach dem Enrollment mit dem vorab festgelegten Sollwert.