TYPO3 oder WordPress: wo die beiden auseinandergehen
Beide Systeme bauen Websites, aber sie haben eine unterschiedliche Vorstellung davon, wie viel Freiheit eine Redaktion braucht und wie viel Struktur sie aushält.
KI-generiertDieses Bild wurde mit KI erzeugt · Yves Hoppe / KI / cmt
Die Frage wird fast immer von jemandem beantwortet, der eine Seite verkauft
Wer vor einem Relaunch steht, findet zu dieser Frage vor allem Texte von Agenturen, und die empfehlen mit bemerkenswerter Zuverlässigkeit genau das System, das sie selbst umsetzen. Das ist nicht einmal unehrlich gemeint, es ist schlicht die Perspektive des eigenen Werkzeugkastens. Nur hilft sie dir nicht, weil die Systeme nicht besser oder schlechter sind, sondern für unterschiedliche Betriebssituationen gebaut wurden.
Die Entscheidung fällt selten an einer Funktion, die eines der beiden nicht kann. Sie fällt daran, wie eure Redaktion tatsächlich arbeitet: ob eine Person alles pflegt oder fünfzehn Leute aus vier Abteilungen, ob jemand vor der Veröffentlichung gegenlesen muss, ob es bei Deutsch bleibt und ob das Layout gegen gut gemeinte Eigeninitiative geschützt sein soll.
Falsch entschieden kostet das nicht in der Umsetzung, sondern zwei Jahre später. Zu klein gewählt heißt: Rechte, Sprachen und Freigaben werden Stück für Stück mit Erweiterungen nachgerüstet, bis niemand mehr sagen kann, warum die Website morgens langsam ist. Zu groß gewählt heißt: ein System, dessen Struktur niemand nutzt, und ihr zahlt trotzdem bei jedem größeren Sprung dafür.
KI-generiertDieses Bild wurde mit KI erzeugt · Yves Hoppe / KI / cmt
Der direkte Vergleich
Bei WordPress bleiben
den vorhandenen Auftritt behalten und die fehlenden Fähigkeiten weiter über Erweiterungen abdecken
Auf TYPO3 wechseln
Inhalte, Rechte und Abläufe einmal neu aufsetzen und danach ohne Zukäufe für Rechte, Freigaben und Sprachen auskommen
| Entscheidungsfrage | Bei WordPress bleiben | Auf TYPO3 wechseln |
|---|---|---|
| Was kostet der Schritt selbst, bevor irgendjemand etwas davon hat? | Stärke Nichts. Der Auftritt läuft, die Redaktion kennt ihn, und das Geld bleibt für Inhalte und Gestaltung übrig. Das ist der stärkste Punkt für das Bleiben und er wird in solchen Vergleichen regelmäßig kleingeredet. | Schwäche Ein Wechsel ist ein Neubau: Template, Inhaltselemente, Rechtemodell, Weiterleitungen für jede bestehende Adresse. Die Inhalte sind dabei der kleinste Posten. Vor dem ersten sichtbaren Nutzen liegt ein Projekt von mehreren Monaten. |
| Vier Abteilungen sollen ihren Teil pflegen und sich gegenseitig nicht bearbeiten können. | Schwäche Der Kern kennt fünf Rollen, die für die gesamte Website gelten. Rechte je Bereich kommen über eine Erweiterung, und die verwaltet damit dauerhaft eine sicherheitsrelevante Funktion, die ihr nicht selbst pflegt. | Stärke Benutzergruppen bekommen einen Ausschnitt des Seitenbaums und der Dateiablage zugewiesen, dazu Rechte pro Seite. Was nicht zugewiesen ist, taucht im Backend gar nicht erst auf, und diese Zuweisung ist Teil des Kerns. |
| Eine bereits veröffentlichte Seite soll geändert und vor dem Livegang geprüft werden. | Kommt darauf an Für einen neuen Beitrag reicht der Status Ausstehender Review. Eine Änderung an einer schon veröffentlichten Seite lässt sich ohne Erweiterung nicht als eigener Entwurf parken: Wer aktualisiert, ändert die Livefassung. | Stärke Die Änderung liegt in einer Arbeitsumgebung neben dem Livestand, samt Vorschaulink für Leute ohne Backend-Zugang, und geht erst mit der Freigabe online. Genau dieser Fall ist der häufigste Anlass für den Wechsel. |
| Zwei Sprachen sollen dauerhaft gepflegt werden, nicht einmal übersetzt. | Kommt darauf an Der Kern führt eine Sprache je Installation. Die verbreiteten Erweiterungen legen die Übersetzung als eigenen Beitrag an und verknüpfen beide. Das trägt im Alltag, nur gehört die Verknüpfung der Erweiterung und nicht dem System. | Stärke Sprachen stehen in der Site-Konfiguration, die Übersetzung hängt am Original, und eine Fallback-Kette legt fest, was bei fehlender Übersetzung erscheint. Beim Umzug gehen die vorhandenen Verknüpfungen allerdings verloren und werden neu gesetzt. |
| Was passiert mit den bestehenden Adressen und der Sichtbarkeit? | Stärke Nichts. Adressen, Rankings, gesetzte Links von außen und gedruckte Kurzadressen bleiben, wie sie sind. Das ist der Posten, den ein Wechsel am wahrscheinlichsten beschädigt. | Kommt darauf an Beherrschbar, aber nur mit einer vollständigen Liste aller erreichbaren Adressen und Weiterleitungen, die mit dem Livegang scharf sind. Seiten ohne Gegenstück müssen einzeln entschieden werden, und genau daran scheitern die meisten Umzüge. |
| Wer betreut die Website in drei Jahren, und findet ihr diese Leute? | Stärke Der Markt ist groß, von der Freiberuflerin bis zur Agentur und international. Wer eine Person kurzfristig ersetzen muss, findet schneller Ersatz, und die Redaktion braucht keine Einführung. | Kommt darauf an Im deutschsprachigen Raum gibt es eine gewachsene Agenturlandschaft, außerhalb wird es dünn. Dazu kommt eine Einarbeitung für die Redaktion, die einmal anfällt und sich ab mehreren Bearbeitern schnell rechnet. |
Was kostet der Schritt selbst, bevor irgendjemand etwas davon hat?
Nichts. Der Auftritt läuft, die Redaktion kennt ihn, und das Geld bleibt für Inhalte und Gestaltung übrig. Das ist der stärkste Punkt für das Bleiben und er wird in solchen Vergleichen regelmäßig kleingeredet.
Ein Wechsel ist ein Neubau: Template, Inhaltselemente, Rechtemodell, Weiterleitungen für jede bestehende Adresse. Die Inhalte sind dabei der kleinste Posten. Vor dem ersten sichtbaren Nutzen liegt ein Projekt von mehreren Monaten.
Vier Abteilungen sollen ihren Teil pflegen und sich gegenseitig nicht bearbeiten können.
Der Kern kennt fünf Rollen, die für die gesamte Website gelten. Rechte je Bereich kommen über eine Erweiterung, und die verwaltet damit dauerhaft eine sicherheitsrelevante Funktion, die ihr nicht selbst pflegt.
Benutzergruppen bekommen einen Ausschnitt des Seitenbaums und der Dateiablage zugewiesen, dazu Rechte pro Seite. Was nicht zugewiesen ist, taucht im Backend gar nicht erst auf, und diese Zuweisung ist Teil des Kerns.
Eine bereits veröffentlichte Seite soll geändert und vor dem Livegang geprüft werden.
Für einen neuen Beitrag reicht der Status Ausstehender Review. Eine Änderung an einer schon veröffentlichten Seite lässt sich ohne Erweiterung nicht als eigener Entwurf parken: Wer aktualisiert, ändert die Livefassung.
Die Änderung liegt in einer Arbeitsumgebung neben dem Livestand, samt Vorschaulink für Leute ohne Backend-Zugang, und geht erst mit der Freigabe online. Genau dieser Fall ist der häufigste Anlass für den Wechsel.
Zwei Sprachen sollen dauerhaft gepflegt werden, nicht einmal übersetzt.
Der Kern führt eine Sprache je Installation. Die verbreiteten Erweiterungen legen die Übersetzung als eigenen Beitrag an und verknüpfen beide. Das trägt im Alltag, nur gehört die Verknüpfung der Erweiterung und nicht dem System.
Sprachen stehen in der Site-Konfiguration, die Übersetzung hängt am Original, und eine Fallback-Kette legt fest, was bei fehlender Übersetzung erscheint. Beim Umzug gehen die vorhandenen Verknüpfungen allerdings verloren und werden neu gesetzt.
Was passiert mit den bestehenden Adressen und der Sichtbarkeit?
Nichts. Adressen, Rankings, gesetzte Links von außen und gedruckte Kurzadressen bleiben, wie sie sind. Das ist der Posten, den ein Wechsel am wahrscheinlichsten beschädigt.
Beherrschbar, aber nur mit einer vollständigen Liste aller erreichbaren Adressen und Weiterleitungen, die mit dem Livegang scharf sind. Seiten ohne Gegenstück müssen einzeln entschieden werden, und genau daran scheitern die meisten Umzüge.
Wer betreut die Website in drei Jahren, und findet ihr diese Leute?
Der Markt ist groß, von der Freiberuflerin bis zur Agentur und international. Wer eine Person kurzfristig ersetzen muss, findet schneller Ersatz, und die Redaktion braucht keine Einführung.
Im deutschsprachigen Raum gibt es eine gewachsene Agenturlandschaft, außerhalb wird es dünn. Dazu kommt eine Einarbeitung für die Redaktion, die einmal anfällt und sich ab mehreren Bearbeitern schnell rechnet.
Was passt wann
- Wenn Rechte je Abteilung, eine echte Freigabe und gepflegte Übersetzungen zusammenkommen
- wechsle, denn diese drei Dinge baut ihr in WordPress dauerhaft mit fremden Erweiterungen nach.
- Wenn nur eine dieser drei Anforderungen offen ist
- bleib und löse sie gezielt, ein Systemwechsel ist für einen einzelnen Punkt der teuerste denkbare Weg.
- Wenn der eigentliche Ärger ein unübersichtliches Theme und zwanzig gewachsene Erweiterungen sind
- räum das auf, statt zu wechseln, denn diesen Zustand nimmst du sonst in das neue System mit.
Sechs Fragen, die die Systementscheidung vorwegnehmen
- 01 Wie viele Menschen pflegen Inhalte, und sitzen sie in getrennten Abteilungen?
- 02 Bleibt es bei einer Sprache, oder werden Übersetzungen dauerhaft gepflegt?
- 03 Muss jemand Inhalte freigeben, bevor sie öffentlich sichtbar werden?
- 04 Soll das Layout auch dann halten, wenn jemand kreativ wird?
- 05 Wer betreut die Website in drei Jahren, intern oder eine Agentur?
- 06 Kommt der Funktionsumfang aus dem Kern oder aus fremden Erweiterungen?
Was du nach dieser Seite entscheiden kannst
Statt Funktionslisten gegeneinander zu halten, prüfst du sechs Punkte an eurer eigenen Situation. Fünf davon kannst du beantworten, ohne ein einziges System gesehen zu haben, und sie entscheiden die Frage in den allermeisten Fällen eindeutig.
Das Redaktionsmodell einordnen
Du erkennst den Unterschied zwischen Inhaltselementen, die in vorgegebene Spalten einsortiert werden, und einem Block-Editor, der eine freie Fläche anbietet. Daraus folgt, wie stabil euer Layout im Alltag bleibt.
Die Sprachfrage vorab klären
Du unterscheidest zwischen einer zweiten Sprache, die einmal angelegt wird, und übersetzten Inhalten, die dauerhaft mitgepflegt werden. Nur der zweite Fall verlangt ein System, das Übersetzungsbeziehungen selbst verwaltet.
Rechte an der Organisation ausrichten
Du weißt, ob euch abgestufte Rollen reichen oder ob einzelne Abteilungen nur ihren eigenen Ast des Seitenbaums sehen dürfen. Das ist der Punkt, an dem die beiden Systeme am weitesten auseinanderliegen.
Den Startaufwand realistisch ansetzen
Du kalkulierst, dass TYPO3 vor der ersten Seite eine Konfiguration und ein eigenes Template braucht, während WordPress mit einem gekauften Theme in Tagen steht. Beides hat seinen Preis, nur zu verschiedenen Zeitpunkten.
Die Abhängigkeit vom Ökosystem bewerten
Du siehst den Unterschied zwischen Funktionen aus dem Systemkern und Funktionen aus Erweiterungen Dritter, und was daraus für Wartung, Sicherheit und die nächsten Jahre folgt.
Den Betrieb mitdenken
Du kannst einschätzen, was ein Versionswechsel in beiden Welten bedeutet und wer ihn machen soll, bevor die Entscheidung fällt und nicht danach.
KI-generiertDieses Bild wurde mit KI erzeugt · Yves Hoppe / KI / cmt
Zwei Vorstellungen davon, was eine Seite ist
In TYPO3 ist eine Seite ein Datensatz im Seitenbaum, und die Inhalte darauf sind einzelne Elemente, die einer Spalte zugeordnet sind. Welche Spalten es gibt, legt das Backend-Layout der Seite fest, und wer ein Element anlegt, entscheidet zuerst, welcher Typ es sein soll und wo es hin gehört. Das fühlt sich am Anfang eng an. Der Gewinn zeigt sich nach zwei Jahren, wenn fünfzehn Leute Inhalte gepflegt haben und die Seiten trotzdem alle noch gleich aufgebaut sind.
WordPress geht vom anderen Ende heran. Der Block-Editor stellt eine Fläche bereit, auf der Absätze, Bilder, Spalten und ganze Layoutbereiche frei kombiniert werden. Für eine Person, die eine Landingpage baut, ist das schneller und angenehmer. In einer größeren Redaktion führt dieselbe Freiheit dazu, dass jede Abteilung ihre eigene Vorstellung von Abständen und Zwischenüberschriften entwickelt.
Beide Wege lassen sich in die jeweils andere Richtung biegen. In WordPress kann man Blöcke einschränken, sperren und Vorlagen erzwingen. In TYPO3 kann man Elemente bauen, die dem Redaktionsteam viel Spielraum lassen. Nur arbeitet man dabei jeweils gegen den Grundgedanken des Systems, und das merkt man an der Menge an Konfiguration, die dafür nötig ist.
Sprachen und Rechte: hier liegt TYPO3 strukturell vorn
Mehrsprachigkeit ist in TYPO3 kein Zusatz, sondern Teil der Site-Konfiguration. Dort stehen die Sprachen einer Website mit ihrer eigenen Basis-URL, und jede Übersetzung bleibt mit ihrem Original verbunden. Daraus folgt der Alltagsvorteil: Wenn jemand das deutsche Original um ein Element ergänzt, ist sichtbar, dass die englische Fassung noch fehlt. Dazu kommen Fallback-Regeln, die festlegen, ob eine noch nicht übersetzte Seite die Ausgangssprache zeigt oder gar nicht erscheint.
Bei den Rechten ist der Unterschied noch deutlicher. TYPO3 weist Benutzergruppen einen Ausschnitt des Seitenbaums und der Dateiablage zu und regelt zusätzlich pro Seite, wer lesen, ändern und anlegen darf. Damit lässt sich eine Organisation eins zu eins abbilden: Der Standort München sieht nur seinen Zweig, die Personalabteilung bearbeitet nur ihre Stellenangebote. WordPress kennt im Kern fünf Rollen, die für die gesamte Website gelten, alles Feinere kommt von außen.
Wichtig ist die ehrliche Einordnung dieser beiden Punkte: Sie sind nur dann entscheidend, wenn ihr sie wirklich braucht. Eine einsprachige Website mit zwei Leuten in der Redaktion gewinnt daraus überhaupt nichts und zahlt trotzdem den Preis in Aufbau und Betrieb.
Wo WordPress die bessere Wahl ist
Beim Start. Ein gekauftes oder angepasstes Theme, ein paar Erweiterungen, und es steht etwas Vorzeigbares, bevor in einem TYPO3-Projekt die Frage nach den Inhaltselementen zu Ende diskutiert ist. Für Kampagnenseiten, für ein Projekt mit knappem Budget und für alles, was in Wochen statt in Monaten live gehen soll, ist das ein handfester Vorteil.
Beim Ökosystem. Für nahezu jede Anforderung existiert eine fertige Erweiterung, oft in mehreren Varianten und mit lebendiger Weiterentwicklung. Das nimmt Entwicklungsaufwand ab und macht Anforderungen bezahlbar, die in TYPO3 eine Eigenentwicklung wären. Die Kehrseite gehört dazu: Jede Erweiterung ist eine Abhängigkeit, die gepflegt sein will, und viele Sicherheitsvorfälle kommen genau aus dieser Richtung, nicht aus dem Kern.
Bei den Leuten. Wer gelegentlich einen Beitrag schreibt, findet sich in WordPress in einer halben Stunde zurecht, während das TYPO3-Backend eine Einführung braucht. Und wenn die Person geht, die bisher die Website gepflegt hat, ist die Nachfolge schneller gefunden. Für kleine Teams ohne feste Zuständigkeit ist das oft das stärkere Argument als jedes Funktionsmerkmal.
Was der Betrieb über die Jahre verlangt
TYPO3 wird heute über Composer installiert und aktualisiert, Erweiterungen kommen als Pakete dazu. Innerhalb einer Hauptversion sind Updates unspektakulär. Der Sprung auf die nächste Hauptversion dagegen ist ein geplantes Vorhaben mit Zeitbedarf, und der Aufwand steckt fast nie im Kern, sondern in eigenen Templates und in Erweiterungen, die mitziehen müssen. Dafür weiß man Jahre im Voraus, wann er ansteht.
In WordPress laufen Updates häufig und meist im Hintergrund, das ist bequem. Die Rechnung kommt an anderer Stelle: Je mehr Erweiterungen im Einsatz sind, desto größer die Chance, dass eine davon nach einem Update Ärger macht oder ihre Pflege einstellt. Wer das nicht beobachtet, hat irgendwann eine Website, die läuft, aber nicht mehr sicher gewartet wird.
Für beide Systeme gilt derselbe nüchterne Satz: Eine Website ohne festen Zuständigen wird unabhängig vom System zum Risiko. Die Frage lautet also nicht nur, welches System besser ist, sondern wer sich in drei Jahren darum kümmert und mit welchem der beiden diese Person arbeiten kann.
Was ihr aus WordPress mitnehmt und was nicht
Texte, Bilder und die Seitenstruktur lassen sich übernehmen, dafür gibt es Werkzeuge. Alles darunter nicht. Ein Block-Layout aus dem Editor hat in TYPO3 keine Entsprechung, weil dort jedes Inhaltselement einen Typ und eine Spalte hat. Für jede wiederkehrende Blockkombination muss deshalb entschieden werden, welches Inhaltselement daraus wird, und für Sonderfälle heißt die Antwort oft: ein eigenes Element bauen.
Die Mediathek ist der zweite Posten, der unterschätzt wird. In WordPress hängen Bildunterschrift, Alternativtext und Urheberangabe am Anhang, in TYPO3 an einem eigenen Dateidatensatz, auf den mehrere Inhalte verweisen können. Das ist die bessere Ablage, sie entsteht beim Import aber nicht von selbst, und ohne diesen Schritt stehen die Angaben anschließend vervielfacht in den Inhalten oder gar nicht mehr da.
Was am zuverlässigsten mitkommt, ist die Redaktionsgewohnheit, und die ist beim Wechsel die eigentliche Baustelle. Wer bisher eine Seite frei zusammengesetzt hat, arbeitet in TYPO3 zuerst gegen die Struktur, statt mit ihr. Diese Phase dauert Wochen, nicht Tage, und sie gehört in die Planung, weil sonst die Bewertung des neuen Systems vor allem eine Bewertung der eigenen Umstellung ist.
Dazu passende Kurse
Wenn die Entscheidung in Richtung TYPO3 geht, lohnt es sich, die Einarbeitung des Teams von Anfang an einzuplanen, einen Überblick dazu gibt das TYPO3-Kursprogramm von cmt .
Fällt die Wahl auf WordPress, gilt dasselbe für die andere Seite, denn auch dort entscheidet Wissen über das Ergebnis, und dafür gibt es die Kurse rund um WordPress .
Wie sicher bist du beim Thema wirklich?
Lesen fühlt sich schnell nach Können an. Ein kurzer Test zeigt dir, was davon schon sitzt und wo sich ein Kurs lohnt. Kostenlos, ohne Anmeldung, mit einer Erklärung zu jeder Antwort.
Sehr kompetente und freundliche Trainerin. Die Inhalte wurden gut strukturiert und anhand von anschaulichen Beispielen vermittelt.
Häufige Fragen
Ist TYPO3 sicherer als WordPress?
Wir haben WordPress und stoßen an Grenzen. Sofort wechseln?
Kann TYPO3 alles, was WordPress mit Erweiterungen kann?
Welches System ist günstiger?
Passt thematisch dazu
Wenn dich weniger die Funktionsliste als der Redaktionsalltag interessiert, ist der Weg eines Textes bis zur Veröffentlichung in beiden Systemen die passende Ergänzung, denn dort steht Schritt für Schritt, wie viel Abstimmung eine einzelne Veröffentlichung in jedem der beiden Systeme kostet.
Deine Ansprechpartner
Du bist dir nicht sicher, welcher Kurs oder welches Level zu dir passt? Wir beraten dich persönlich und kostenlos.
Yves Hoppe
Weiterbildung & Beratung
Hilft dir, aus dem TYPO3-Programm den passenden Kurs für deinen Stand zu finden.
Norbert Jansen
Beratung & Inhouse
Plant mit dir Inhouse-Trainings, die auf eure Abläufe und euren Datenbestand zugeschnitten sind.
Erst verstehen, wie TYPO3 denkt, dann entscheiden
Wer den Aufbau aus Seitenbaum, Inhaltselementen und Rechten einmal an einem echten System gesehen hat, trifft diese Entscheidung mit deutlich mehr Sicherheit, und genau dafür gibt es bei cmt Kurse für Redaktion und Entwicklung.