Was ist ein Smart Object in Photoshop?
Smartobjekt
Ein Smart Object ist in Photoshop eine Ebene, die den ursprünglichen Bildinhalt unverändert in sich trägt. Skalierungen, Verzerrungen und Filter liegen nur als Anweisung darüber und lassen sich jederzeit wieder ändern oder entfernen.
Du ziehst ein Bild in Photoshop kleiner und später wieder größer, und genau daran entscheidet sich, ob du eine matschige Ebene bekommst oder den vollen Ursprungsinhalt zurück.
KI-generiertDieses Bild wurde mit KI erzeugt · Yves Hoppe / KI / cmt
- Zu Hause in
- Adobe Photoshop
- Erkennbar an
- Kleinem Symbol auf der Ebenenminiatur
- Zwei Sorten
- Eingebettet oder mit einer Datei verknüpft
- Verwechselt mit
- Duplizierter Rasterebene
Was beim Skalieren tatsächlich passiert
Verkleinerst du eine normale Pixelebene auf zwanzig Prozent, wirft Photoshop die überzähligen Bildpunkte weg. Vergrößerst du sie danach wieder, muss das Programm die fehlenden Pixel erfinden, das Ergebnis ist weich und matschig. Der Verlust ist endgültig, auch wenn er nach dem ersten Schritt kaum auffällt.
Ein Smart Object rechnet jede Transformation aus den Originaldaten neu. Du kannst dieselbe Ebene zehnmal skalieren, drehen und wieder auf hundert Prozent stellen, ohne dass etwas verloren geht. Genau deshalb gehören platzierte Fotos, Logos und Vektordateien aus Illustrator in ein Smart Object, bevor jemand daran zieht.
Eingebettet oder verknüpft
Beim Platzieren hast du die Wahl. Eingebettet liegen die Originaldaten in der PSD selbst, die Datei wird groß, ist dafür aber vollständig und funktioniert überall. Verknüpft speichert Photoshop nur den Verweis auf eine externe Datei.
Verknüpfte Objekte lohnen sich, sobald dasselbe Element in mehreren Dokumenten steckt. Änderst du das Logo einmal, ziehen alle Layouts nach. Der Preis dafür ist Sorgfalt beim Weitergeben: Fehlt die verknüpfte Datei, meldet Photoshop das beim Öffnen. Für den Versand packst du das Dokument samt Verknüpfungen in einen Ordner oder bettest die Objekte vorher ein.
Smartfilter und ihre Grenzen
Wendest du einen Filter auf ein Smart Object an, wird daraus ein Smartfilter mit eigener Maske und eigenen Fülloptionen. Der Weichzeichner bleibt also einstellbar, du kannst ihn drei Tage später auf die Hälfte reduzieren oder auf einen Bildbereich beschränken, ohne von vorn zu beginnen.
Was nicht direkt funktioniert, sind pixelbasierte Werkzeuge: Pinsel, Kopierstempel und Reparaturpinsel setzen eine Rasterebene voraus. Der falsche Reflex ist, das Smart Object zu rastern und damit alles aufzugeben. Der bessere Weg führt über einen Doppelklick auf die Miniatur, dann bearbeitest du den Inhalt in einem eigenen Fenster, oder über eine leere Ebene darüber, auf der du mit der Option „Alle Ebenen aufnehmen“ retuschierst.
KI-generiertDieses Bild wurde mit KI erzeugt · Yves Hoppe / KI / cmt
Smart Object und was oft damit gleichgesetzt wird
Eine Rasterebene enthält reine Pixel und wird bei jeder Bearbeitung direkt verändert. Damit ist sie schnell und lässt jedes Werkzeug zu, bietet dafür aber keinen Weg zurück, sobald der Verlauf im Protokoll weg ist.
Duplizierst du ein Smart Object normal, teilen sich beide Ebenen denselben Inhalt, eine Änderung wirkt in beiden. Erst der Befehl für ein neues Smart Object durch Kopie trennt die Instanzen voneinander.
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Bequem beim Ändern, unangenehm beim Weitergeben
Die erste Falle steckt im Duplizieren. Kopierst du ein Smart Object über „Ebene duplizieren“, hängen beide Ebenen an derselben Quelle, und eine Änderung schlägt auf beide durch. Willst du eine unabhängige Fassung, brauchst du „Neues Smart-Objekt durch Kopie“. In Mockups, in denen dasselbe Objekt mehrfach vorkommt, kostet dieser Unterschied regelmäßig eine halbe Stunde Fehlersuche.
Eingebettete Smart Objects tragen die vollständige Ursprungsdatei in der PSD mit sich. Ein Layout mit einer Handvoll großer Bilder wird dadurch träge und riesig. Verknüpfte Smart Objects halten die Datei klein, brechen aber, sobald jemand den Ordner verschiebt oder die PSD ohne die Bildablage weiterreicht. Vor der Übergabe nach außen lohnt es sich, die Verknüpfungen einzubetten oder die Quellen mitzugeben.
Nicht jedes Werkzeug greift direkt auf ein Smart Object zu. Retusche mit Kopierstempel oder Reparaturpinsel verlangt eine Rasterebene, Photoshop bietet dir dann das Rastern an, und damit ist die Rückfahrkarte weg. Üblich ist deshalb, die Retusche auf einer leeren Ebene darüber zu machen. Beachte außerdem, dass sich alle Smartfilter einer Ebene eine gemeinsame Maske teilen, du kannst also nicht jeden Filter einzeln maskieren.
Smart Object lernen
Wie ein nicht zerstörender Aufbau vom Rohbild bis zum fertigen Composing aussieht, zeigen die Trainings zu Adobe Photoshop an durchgehenden Beispieldateien.
Dasselbe Prinzip gibt es außerhalb der Adobe-Welt als Live-Filter und platzierte Ebenen, womit sich die Kurse zu Affinity Photo und Designer beschäftigen.
Häufige Fragen
Warum kann ich auf dem Smart Object nicht malen?
Wie ändere ich den Inhalt nachträglich?
Machen Smart Objects die Datei träge?
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