Patchstand je Host maschinenlesbar erheben
Eine Liste offener Pakete ist noch kein Befund. Was du brauchst, ist die Zuordnung von CVE zu Host, und die liefern alle großen Distributionen aus ihren eigenen Metadaten.
# RHEL, Rocky, Alma
dnf updateinfo summary
dnf updateinfo list --security --available
dnf -q repoquery --upgrades --queryformat '%{name} %{evr}\n'
# SLES und openSUSE
zypper list-patches --category security
zypper list-patches --cve
# Debian und Ubuntu
apt list --upgradable 2>/dev/null
sudo unattended-upgrade --dry-run --debug
debsecan --format detail # CVE je installiertem Paket
pro security-status --format=json # Ubuntu: was ist überhaupt abgedecktdebsecan fragt den Debian Security Tracker ab und liefert die CVE-Sicht, die apt nicht kennt. Unter Ubuntu ergänzt pro security-status, welche Pakete überhaupt unter Support stehen.
sudo dnf install -y openscap-scanner scap-security-guide bzip2
# OVAL-Daten der Distribution laden und auswerten
curl -sSLo rhel.oval.xml.bz2 \
https://security.access.redhat.com/data/oval/v2/RHEL9/rhel-9.oval.xml.bz2
bunzip2 -f rhel.oval.xml.bz2
oscap oval eval --results oval-ergebnis.xml --report oval-bericht.html rhel.oval.xml
# Ganze Flotte über SSH, ohne Installation auf dem Ziel
oscap-ssh root@server01 22 oval eval --report s01.html rhel.oval.xmlDer Bericht nennt je Definition die CVE, den Paketstand und das Ergebnis. Er ist ohne Nachbearbeitung als Anlage im Auditordner brauchbar. Debian und Ubuntu veröffentlichen ihre Sicherheitsdaten ebenfalls maschinenlesbar, dort ist debsecan der kürzere Weg.