Linux Security Intensivkurs
Linux-Systeme härten, Angriffe erkennen und Sicherheitsmaßnahmen für Serverbetrieb umsetzen
Die wichtigsten Themen
Linux-Hardening für Serverbetrieb
Angriffsvektoren sicher einordnen
IDS, Logs und Monitoring nutzen
Firewalling mit netfilter/nftables
Vorbereitung auf LPIC-2 202-450
Überblick Die dreitägige Linux Security Schulung vertieft Sicherheit und Hardening für produktive Linux-Systeme. Im Mittelpunkt stehen lokale Sicherheitsmechanismen, Netzwerk-Sicherheit, das Absichern von Serverdiensten sowie...
Die dreitägige Linux Security Schulung vertieft Sicherheit und Hardening für produktive Linux-Systeme. Im Mittelpunkt stehen lokale Sicherheitsmechanismen, Netzwerk-Sicherheit, das Absichern von Serverdiensten sowie Firewall-, HIDS- und NIDS-Lösungen. Dabei geht es nicht nur um einzelne Tools, sondern um das Zusammenspiel aus Prävention, Angriffserkennung, Risikominimierung und nachvollziehbarer Bewertung von Sicherheitsmaßnahmen.
Im Seminar analysierst du typische Angriffsvektoren auf Linux-Server, Kernel, Dienste, Netzwerke und Virtualisierungsumgebungen. Darauf aufbauend werden konkrete Schutzmaßnahmen wie SSH-Härtung, Kernel-Parameter, AppArmor- und SELinux-Grundlagen, netfilter/nftables, IDS-Regelwerke, Log-Auswertung und Forensic Readiness behandelt. Wer Linux-Netzwerkdienste bereits administriert, findet in Linux Aufbaukurs: Linux im Netz eine passende fachliche Grundlage.
Die Inhalte unterstützen außerdem gezielt bei der Vorbereitung auf das LPIC-2 Exam 202-450. Für Umgebungen mit Container-Workloads ergänzt der Linux Container Workshop mit Docker und podman die hier behandelten Security-Grundlagen sinnvoll.
Die Themen Linux-Sicherheitsarchitektur im Überblick · Angriffs-Prävention, Erkennung und Reaktion · Risikominimierung Im Kernel und Priorisierung · Security-Baselines für Serverbetrieb · Lokale Angriffe und Privilege Escalation...
Sicherheitsgrundlagen und Risikobewertung
- Linux-Sicherheitsarchitektur im Überblick
- Angriffs-Prävention, Erkennung und Reaktion
- Risikominimierung Im Kernel und Priorisierung
- Security-Baselines für Serverbetrieb
Angriffsvektoren unter Linux
- Lokale Angriffe und Privilege Escalation
- Angriffe auf Virtualisierungsschichten
- CPU-Schwachstellen wie Spectre und Meltdown
- Manipulation des Boot-Prozesses
- Kernel- und Modul-Angriffsflächen
- Netzwerk-Angriffe und IPv6-Risiken
- Angriffe auf Dienste und Anwendungen
- Security-Appliances als Angriffsziel
System-Hardening und Zugriffsschutz
- Kernel-Parameter und sichere Defaults
- AppArmor und SELinux im Überblick
- Verschlüsselung mit dm-crypt
- SSH-Zertifikate und SSH-Signing
- Passwortlose und schlüsselbasierte Authentifizierung
- Automatische Updates und Patch-Strategien
- Gehärtete Kernel-Versionen
- Immutable-Systeme und schreibgeschützte Roots
Dienste, Netzwerke und Firewalls absichern
- Serverdienste sicher konfigurieren
- fail2ban und DDoS-Schutz
- netfilter/nftables und Paketfilterung
- Netzwerk-Hardening im Kernel-Stack
- Infrastruktur-Schutz und Segmentierung
- Container-Sicherheit im Überblick
- Zero-Trust-Strukturen unter Linux
Angriffserkennung und Monitoring
- Intrusion Detection Systeme
- Suricata als Network IDS
- Snort als Network IDS
- Tripwire als File Integrity System
- Host Intrusion Detection Systeme
- Honeypots und Täuschungssysteme
- Log-Auswertung und Monitoring
- Zeitnahe Erkennung von Änderungen
Schwachstellenmanagement und Schadensbegrenzung
- Greenbone/OpenVAS und OpenSCAP
- Schwachstellen finden und schließen
- Zugriffskontrollen und Rechtebegrenzung
- root-Zugriff konsequent einschränken
- Angreiferbewegungen begrenzen
- Forensic Readiness vorbereiten
- Verfügbarkeit bei DDoS-Angriffen
Zielgruppe
- Erfahrene Linux-Systemadministratorinnen und Linux-Systemadministratoren mit Verantwortung für Server-Sicherheit
- Netzwerk- und Sicherheitsadministratorinnen und Sicherheitsadministratoren in Linux-basierten Infrastrukturen
- DevOps- und Plattform-Teams, die Linux-Server, Dienste oder Container-Hosts absichern
- LPIC-2-Kandidatinnen und LPIC-2-Kandidaten mit Vorbereitung auf das Exam 202-450
Das lernst du
- Fundierte Bewertung typischer Angriffsvektoren gegen Linux-Server, Dienste, Kernel und Netzwerke
- Linux-Systeme mit Kernel-Parametern, Zugriffsschutz, SSH-Härtung und sicheren Dienstkonfigurationen härten
- Firewall-Regeln, Netzwerk-Hardening und DDoS-Schutz für produktive Umgebungen einordnen und anwenden
- Angriffe mit Suricata, Snort, Tripwire, HIDS-Lösungen, Logging und Monitoring nachvollziehbar erkennen
- Schwachstellen systematisch prüfen, priorisieren und mit geeigneten Maßnahmen schließen
- Gezielte Vorbereitung auf sicherheitsrelevante Inhalte des LPIC-2 Exam 202-450
So arbeiten wir
- Fachliche Erklärungen zu Linux-Sicherheitsarchitektur, Angriffsflächen und Hardening-Maßnahmen
- Analyse typischer Angriffsszenarien und Schutzkonzepte aus administrativer Sicht
- Hands-on-Übungen zu Konfiguration, Absicherung, IDS-Einsatz und Log-Auswertung
- Diskussion von Sicherheitsentscheidungen, Trade-offs und Betriebsanforderungen
- Prüfungsnahe Einordnung relevanter LPIC-2-Themen ohne Spekulation über konkrete Prüfungsfragen
Auf welche Zertifizierungen oder Examen bereitet der Kurs vor?
Der Linux Security Intensivkurs bereitet auf sicherheitsrelevante Inhalte des LPIC-2 Exam 202-450 vor. Für die LPIC-2-Zertifizierung müssen die Prüfungen 201-450 und 202-450 bestanden werden. Zusätzlich ist eine aktive LPIC-1-Zertifizierung erforderlich, damit die LPIC-2-Zertifizierung vergeben wird.
Die LPI-Prüfungen werden als separate Zertifizierungsprüfungen abgelegt und sind nicht automatisch Bestandteil dieses Seminars. Das Zertifikat bestätigt fortgeschrittene Linux-Administrationskenntnisse, unter anderem in den Bereichen Netzwerkdienste, System-Sicherheit, Authentifizierung, Firewalling und Fehleranalyse.
Empfohlene Vorkenntnisse
- Gute Kenntnisse in Linux-Systemadministration und Netzwerkadministration
- Sicherer Umgang mit Shell, Paketverwaltung, Prozessen, Diensten und Log-Dateien
- Grundlagen zu TCP/IP, Routing, Firewalling und typischen Serverdiensten
- Kenntnisstand auf LPIC-1-Niveau, zum Beispiel durch die Linux Komplettausbildung zur LPIC-1-Zertifizierung
Dein Fahrplan
Der erste Seminartag ordnet Linux-Sicherheit systematisch ein. Behandelt werden Sicherheitsziele, Risikobewertung, typische Angriffsflächen und konkrete Angriffsszenarien gegen lokale Systeme, Kernel, Boot-Prozess, Virtualisierung, CPU, Netzwerke, IPv6, Dienste und Anwendungen.
Organisatorisches
Lernformate
Unsere Seminare bieten dir maximale Flexibilität: Du kannst zwischen Live-Online und Vor Ort in unseren modernen Schulungszentren im D-A-CH Raum wählen. Beide Formate garantieren dir die gleiche hohe Qualität und interaktive Lernerfahrung.
Schulungsarten
Wir bieten dir verschiedene Schulungsarten: Offene Seminare, Firmenseminare für Teams und Inhouse-Schulungen direkt bei dir vor Ort. So findest du genau das Format, das zu deinen Bedürfnissen passt.
Aktuelle Software
In unseren offenen Kursen arbeiten wir mit der aktuellsten Software-Version. So lernst du direkt mit den Tools und Features, die du auch in deinem Arbeitsalltag verwendest - praxisnah und zukunftsorientiert. Bei Inhouse- und Firmenschulungen bestimmt ihr die Version.
Deine Vorteile
Zufriedenheitsgarantie
Wir sind von unserer Qualität überzeugt. Sollte ein Training einmal nicht deinen Erwartungen entsprechen, bieten wir dir an, den Kurs kostenlos zu wiederholen oder ein anderes Training zu besuchen. Ohne Risiko, ohne Diskussion.
Inklusivleistungen
Deine Teilnahme beinhaltet: Schulungsmaterial, Zertifikat, Verpflegung (bei Präsenzveranstaltungen) und persönliche Betreuung durch unsere Trainer und unser Orga-Team. Alles aus einer Hand - keine versteckten Kosten.
Lernen von Experten
Unsere Trainer sind zertifizierte und erfahrene Profis mit jahrelanger Berufserfahrung. Sie vermitteln dir in den Kursen nicht nur theoretisches Wissen, sondern teilen ihre Erfahrungen aus realen Projekten und helfen dir, das Gelernte direkt in deiner täglichen Arbeit anzuwenden. Das ist kein Werbeversprechen, sondern unser Anspruch. Am besten siehst du das in unseren Bewertungen, z.B. auch bei Google.
Keine Vorkasse
Du zahlst erst nach dem Seminar. Keine Vorkasse, keine Vorauszahlung - so kannst du sicher sein, dass du nur für das bezahlst, was du auch wirklich erhalten hast. Die Rechnung erhältst du erst nach Kursbeginn.
Max. 8 Teilnehmende
Wir setzen auf kleine Gruppen, damit du die Aufmerksamkeit bekommst, die du verdienst. So haben wir mehr Zeit für deine individuellen Fragen und können gezielt auf deine Bedürfnisse eingehen.
Termine & Buchung
Vor Ort
Online
Nicht der passende Termin dabei?
Wir finden eine Lösung: anderer Termin, mehrere Teilnehmer, Inhouse-Schulung oder individuelle Beratung.
Lieber gleich das ganze Team schulen?
Diese Schulung gibt es auch exklusiv für dein Unternehmen, bei euch vor Ort, an unseren Standorten oder Live-Online. Inhalte und Termine nach Maß.
Inhouse-Schulung
Wir kommen zu euch: diese Schulung maßgeschneidert in euren Räumen, für Unternehmen und Behörden.
- Inhalte exakt auf euch zugeschnitten
- Termine nach euren Bedürfnissen
- Günstiger ab mehreren Teilnehmern
- Vertraute Umgebung, kein Reiseaufwand
Firmen-Seminar
Exklusiv für dein Team an einem unserer Standorte oder Live-Online, individuell angepasst.
- Geschlossene Gruppe aus eurem Haus
- Individuelle Terminplanung
- An unseren Standorten oder Live-Online
- Angepasste Inhalte
Bewertungen & Feedback
Wissen
5.0
5.0
von 1 Bewertung
Verständlichkeit
5.0
Fragen und Antworten zu Linux Security Intensivkurs
Ist der Linux Security Intensivkurs für LPIC-2 geeignet?
Ja. Die Schulung behandelt sicherheitsrelevante Inhalte, die für das LPIC-2 Exam 202-450 wichtig sind. Für eine reine Prüfungsvorbereitung kann zusätzlich der LPIC-2 Workshop zur Prüfungsvorbereitung 201 sinnvoll sein, wenn auch der 201er Prüfungsbereich gezielt wiederholt werden soll.
Welche Linux-Vorkenntnisse werden benötigt?
Erforderlich sind solide Kenntnisse in Linux-Systemadministration, Netzwerkadministration, Shell-Nutzung, Diensten, Paketverwaltung und Log-Dateien. Der Kurs ist kein Einstieg in Linux, sondern ein Intensivtraining für Administratorinnen und Administratoren mit Betriebserfahrung.
Werden im Seminar konkrete Security-Tools eingesetzt?
Ja. Behandelt werden unter anderem Suricata, Snort, Tripwire, fail2ban, Greenbone/OpenVAS, OpenSCAP sowie Linux-Bordmittel für Firewalling, Logging, Monitoring und System-Hardening.
Geht es eher um Angriffserkennung oder um Hardening?
Beides gehört zusammen. Der Kurs verbindet präventive Maßnahmen wie Kernel-Härtung, SSH-Sicherheit, Firewalling und Dienstkonfiguration mit Erkennung über IDS, HIDS, Log-Auswertung und Monitoring.
Ist der Kurs für produktive Serverumgebungen geeignet?
Ja. Die Inhalte richten sich an den Betrieb realer Linux-Server, Netzwerkdienste und Sicherheitsinfrastrukturen. Themen wie Patch-Strategien, Zugriffskontrollen, DDoS-Schutz und Forensic Readiness sind direkt auf Betriebsanforderungen ausgerichtet.
Wie grenzt sich der Kurs von allgemeiner Internet Security ab?
Dieser Intensivkurs konzentriert sich auf Linux-Systeme, Linux-Serverdienste und Linux-spezifisches Hardening. Für einen breiteren Überblick zu Datenschutz, Bedrohungen und Schutzmaßnahmen passt ergänzend das Seminar Internet Security, Datenschutz und Sicherheit.
Weitere häufig gestellte Fragen und Antworten findest du in den FAQs.
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