Grundlagen & Einstieg

Platform Engineering einführen: Vom Ticketstau zum goldenen Pfad

Ein Plattformteam lohnt sich ab etwa drei bis fünf Produktteams, die dem Betrieb immer wieder dieselben Fragen stellen. Darunter reichen gute Vorlagen und eine gemeinsame Pipeline vollkommen aus. Der Unterschied zum klassischen Betriebsteam liegt nicht im Werkzeug, sondern in der Haltung: Die Plattform ist ein Produkt mit Nutzern, und niemand wird gezwungen, sie zu benutzen.

5 Kapitel mit allen Befehlen
Einsteigerin in die Cloud-Administration an zwei Monitoren mit Dashboards
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Worum es geht

Warum die Tickets nicht weniger werden

Das Muster ist in fast jedem Haus gleich. Jedes Produktteam braucht dieselben Dinge, also eine Umgebung, eine Datenbank, ein Zertifikat, einen Namensraum, einen Zugang zur Registry und eine Pipeline. Weil jede dieser Anfragen ein Ticket ist, wird der Betrieb zum Nadelöhr. Die Wartezeit vom Wunsch bis zur laufenden Umgebung liegt in vielen Häusern bei zwei bis sechs Wochen, und das Betriebsteam verbringt seine Zeit mit Varianten derselben Aufgabe statt mit Verbesserungen an der Grundlage.

Die übliche Reaktion ist der Sprung in die andere Richtung: Alle Teams bekommen weitreichende Rechte und bauen sich ihre Umgebung selbst. Das löst den Stau und erzeugt ein neues Problem. Nach einem Jahr existieren sieben Varianten derselben Pipeline, vier Arten, Secrets abzulegen, und niemand kann sagen, welcher Dienst wem gehört. Sicherheitsvorgaben lassen sich nicht mehr durchsetzen, weil es keinen gemeinsamen Weg mehr gibt, an dem sie ansetzen könnten.

Platform Engineering ist der Mittelweg. Ein kleines Team baut den einen Weg, der bequem genug ist, dass ihn alle freiwillig nehmen, und in dem die Vorgaben bereits eingebaut sind. Der entscheidende Unterschied zum klassischen Betrieb ist die Rolle: Die Plattform hat einen Produktverantwortlichen, einen eigenen Backlog und Nutzer, die auch Nein sagen dürfen. Genau diese Freiwilligkeit ist die Qualitätskontrolle, denn eine Plattform, die niemand freiwillig nutzt, war die falsche Plattform.

Miniatur-Szene: Treppe aus drei Stufen hinauf zu einer schwebenden Cloud, Laptop und Wegweiser

Die Bausteine einer internen Plattform

  1. 01 Portal und Servicekatalog als eine Anlaufstelle
  2. 02 Vorlagen, die neue Dienste in Minuten erzeugen
  3. 03 Infrastruktur auf Anforderung über Terraform oder Crossplane
  4. 04 Auslieferung über einen gemeinsamen GitOps-Weg
  5. 05 Secrets, Richtlinien und Rechte automatisch gesetzt
  6. 06 Beobachtbarkeit ab dem ersten Tag eingebaut
Was du mitnimmst

Was ein Plattformteam anders macht

Die Werkzeuge sind austauschbar, die Arbeitsweise nicht. Diese fünf Punkte unterscheiden eine Plattform von einem umbenannten Betriebsteam.

Die Plattform hat Nutzer, keine Antragsteller

Ein Produktverantwortlicher spricht regelmäßig mit den Entwicklungsteams, sammelt Reibungspunkte und priorisiert danach. Was gebaut wird, entscheidet der Nutzen für die Teams, nicht die Reihenfolge im Ticketsystem. Damit verschiebt sich die Arbeit von Einzelfällen hin zu Fähigkeiten, die alle nutzen können.

Ein goldener Pfad, nicht der einzige Pfad

Der goldene Pfad ist der gut ausgebaute Weg für den Normalfall: eine Sprache, eine Pipeline, eine Art zu protokollieren. Abweichungen bleiben erlaubt, kosten aber Eigenverantwortung. Diese Freiwilligkeit ist keine Schwäche, sondern die einzige verlässliche Rückmeldung darüber, ob der Weg wirklich gut ist.

Selbstbedienung mit eingebauten Leitplanken

Ein neuer Dienst entsteht über eine Vorlage, die Repository, Pipeline, Netzwerkregeln, Secrets und Beobachtbarkeit gleich mitbringt. Sicherheit ist damit kein Freigabeschritt am Ende, sondern Bestandteil des Starts. Das ist der Punkt, an dem Governance vom Bremsklotz zum Nebeneffekt wird.

Ein Katalog, der den Bestand wirklich kennt

Der Servicekatalog beantwortet drei Fragen: Welche Dienste gibt es, wem gehören sie, und wovon hängen sie ab. Ohne verbindliche Eigentümerschaft bleibt jeder Zwischenfall eine Suche nach Zuständigkeit. Der Katalog ist deshalb der erste Baustein, der Nutzen bringt, und der einfachste Einstieg.

Erfolg wird gemessen, nicht behauptet

Drei Zahlen genügen für den Anfang: Anteil der neuen Dienste, die über die Vorlage entstehen, Zeit vom Wunsch bis zur laufenden Umgebung und Anzahl offener Infrastrukturtickets. Bewegen sich diese Werte nicht innerhalb von sechs Monaten, stimmt etwas am Zuschnitt der Plattform nicht.

Tutorial

Von den ersten Nutzergesprächen bis zum ersten goldenen Pfad

Ein Plattformteam lohnt sich ab etwa drei bis fünf Produktteams, darunter reichen gute Vorlagen und eine gemeinsame Pipeline vollkommen aus. Der Erfolg hängt danach nicht am Werkzeug, sondern daran, ob die Teams die Plattform freiwillig benutzen. Die ersten sechs Monate laufen deshalb so ab: den echten Bedarf erheben, den Umfang der ersten Version festlegen, Portal und Katalog aufsetzen, Infrastruktur auf Anforderung anbinden und am Ende messen, ob die Plattform überhaupt genutzt wird.

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Schritt 1: Den echten Bedarf erheben

Am Anfang steht kein Werkzeug, sondern eine Messung. Wer nicht weiß, wo die Zeit verloren geht, baut die falsche Plattform.

Wo die Zeit tatsächlich verloren geht
# Wie lange liegen Infrastrukturanfragen im Ticketsystem?
glab api "projects/:id/issues?labels=infra&state=closed&per_page=100" \
  | jq -r '.[] | [.iid, .created_at, .closed_at] | @tsv'

# Wie oft liefern die Teams aus, und wie lange dauert ein Lauf?
gh api repos/acme/order-api/actions/runs --paginate \
  | jq -r '.workflow_runs[] | [.created_at, .conclusion] | @tsv' | head -50

# Wie viele Varianten derselben Pipeline gibt es?
gh search code --owner acme --filename '*.gitlab-ci.yml' --json repository

Vier Zahlen reichen für den Anfang: mittlere Liegezeit einer Infrastrukturanfrage, Anzahl der Auslieferungen pro Team und Monat, Zeit von der ersten Zeile bis zur laufenden Umgebung und Anzahl der Pipeline-Varianten. Diese vier Werte sind später auch der Nachweis, dass die Plattform wirkt.

Fünf Fragen für die Gespräche mit den Produktteams

  • Was hat dich in den letzten vier Wochen am meisten aufgehalten?
  • Welchen Schritt umgehst du regelmäßig, weil er zu lange dauert?
  • Was hast du dir selbst gebaut, weil es zentral nicht gab?
  • Welche Entscheidung würdest du gern abgeben, statt sie jedes Mal neu zu treffen?
  • Was müsste eine zentrale Plattform können, damit du sie freiwillig nutzt?

Aus den Antworten entsteht die erste Version, und die fällt fast immer kleiner aus als geplant. In der Regel lösen zwei Dinge den größten Teil der Reibung: ein neuer Dienst ohne Ticket und ein einheitlicher Weg von Git in die Umgebung. Welcher Auslieferungsweg dabei passt, behandelt Argo CD oder Flux.

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Schritt 2: Den Umfang der ersten Version festlegen

Eine Plattform ist kein Produkt, das man kauft, sondern ein Satz von Bausteinen mit klarem Mindestanspruch. Alles, was diesen Anspruch nicht erfüllt, gehört nicht in die erste Version.

Bausteine und was sie leisten müssen

BausteinMindestanspruchTypische Umsetzung
Portal und KatalogJeder produktive Dienst steht mit Eigentümer und Umgebung darinBackstage oder ein gekauftes Entwicklerportal
VorlagenNeuer Dienst mit Repository, Pipeline und Monitoring in unter 30 MinutenScaffolder-Vorlagen im Portal
InfrastrukturDatenbank, Bucket und Warteschlange ohne Ticket, mit festen VorgabenTerraform-Module oder Crossplane-Kompositionen
AuslieferungAlle Dienste nutzen denselben Weg von Git in die UmgebungArgo CD oder Flux mit Anwendungssätzen
SicherheitSecrets, Netzwerkregeln und Richtlinien werden gesetzt, nicht beantragtExternal Secrets plus Kyverno oder Gatekeeper
BeobachtbarkeitJeder neue Dienst liefert ab Tag eins Metriken, Protokolle und TracesOpenTelemetry bereits in der Vorlage verdrahtet
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Schritt 3: Portal und Katalog aufsetzen

Der Katalog bringt den ersten sichtbaren Nutzen, weil er eine Frage beantwortet, die heute niemand beantworten kann: Wem gehört dieser Dienst?

Backstage-Instanz erzeugen und starten
npx @backstage/create-app@latest --path internal-portal
cd internal-portal
yarn install
yarn dev     # Oberfläche auf Port 3000, Backend auf Port 7007

Die erzeugte Anwendung ist ein eigenes Repository, kein fertiges Produkt. Authentifizierung, Katalogquellen und Plugins kommen von dir. Plane das als laufende Arbeit ein, nicht als einmalige Einrichtung, sonst steht nach einem halben Jahr ein veraltetes Portal ohne Pflege.

catalog-info.yaml im Repository jedes Dienstes
apiVersion: backstage.io/v1alpha1
kind: Component
metadata:
  name: order-api
  description: Bestellannahme für den Shop
  annotations:
    github.com/project-slug: acme/order-api
    backstage.io/techdocs-ref: dir:.
spec:
  type: service
  lifecycle: production
  owner: team-orders
  system: shop

Das Feld owner ist das wichtigste der Datei. Ein Katalog ohne verbindliche Eigentümerschaft beantwortet genau die Frage nicht, die im Zwischenfall wirklich gestellt wird, nämlich wen man um drei Uhr nachts erreicht.

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Schritt 4: Infrastruktur auf Anforderung anbieten

Ab hier trennen sich zwei Wege. Entweder ruft die Vorlage geprüft Terraform-Module in einer Pipeline auf, oder die Infrastruktur wird über eine Steuerungsebene im Cluster angefordert.

Crossplane installieren und den Zustand prüfen
helm repo add crossplane-stable https://charts.crossplane.io/stable
helm repo update
helm install crossplane crossplane-stable/crossplane \
  --namespace crossplane-system --create-namespace

kubectl get pods -n crossplane-system
kubectl get providers
kubectl get compositions
kubectl get managed          # alle vom Cluster verwalteten Ressourcen

Crossplane verlagert die Infrastrukturbeschreibung in den Cluster. Der Gewinn ist ein einheitlicher Weg für Anwendung und Infrastruktur, der Preis ist, dass der Cluster damit deutlich kritischer wird als vorher. Wer Terraform bereits sauber im Griff hat, gewinnt durch den Wechsel wenig.

Woran sich der Weg entscheidet

  • Terraform passt, wenn Zustandsdateien, Module und Pipelines bereits etabliert sind
  • Crossplane passt, wenn Kubernetes ohnehin die zentrale Plattform ist und Teams in Manifesten denken
  • Beides parallel zu betreiben lohnt sich nur, wenn eine Seite klar den Vorrang hat
  • In jedem Fall gehört die Freigabe von Größe, Region und Kosten in die Komposition, nicht in ein Wiki

Welches Werkzeug den Unterbau bildet, ist eine eigene Entscheidung mit langer Bindung. Die Abwägung zwischen Terraform, OpenTofu und den anbietereigenen Sprachen steht unter Infrastructure as Code im Vergleich. Wenn die Plattform auf einem Cluster aufsetzt, gehört vorher die Frage geklärt, ob dieser Cluster überhaupt nötig ist: Brauche ich Kubernetes?

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Schritt 5: Annahme messen und nachsteuern

Eine Plattform scheitert nicht laut, sondern leise: Die Teams nutzen sie einfach nicht. Diese Messpunkte zeigen das früh genug, um gegenzusteuern.

Nutzung sichtbar machen
# Wie viele Dienste laufen über den gemeinsamen Auslieferungsweg?
kubectl get deployments -A \
  -l app.kubernetes.io/managed-by=Helm \
  -o custom-columns=NS:.metadata.namespace,NAME:.metadata.name | wc -l

# Wie viele Katalogeinträge haben keinen Eigentümer?
curl -s -H "Authorization: Bearer $PORTAL_TOKEN" \
  https://portal.intern.example/api/catalog/entities \
  | jq '[.[] | select(.spec.owner == null)] | length'

Beide Werte gehören auf ein Dashboard, das auch die Produktteams sehen. Sichtbarkeit wirkt hier stärker als jede Vorgabe: Sobald eine Liste zeigt, welche Dienste ohne Eigentümer laufen, trägt sich der Großteil innerhalb weniger Wochen von selbst ein.

Woran du erkennst, dass die Plattform trägt

  • Mehr als die Hälfte der neuen Dienste entsteht über die VorlageDie Vorlage ist der Ort, an dem Sicherheit, Protokollierung und Kostenkennzeichnung eingebaut sind. Was daran vorbeigeht, muss später einzeln nachgezogen werden, und genau das gelingt erfahrungsgemäß nicht.
  • Die Zeit vom Wunsch bis zur laufenden Umgebung liegt unter einem TagDas ist die Kennzahl, an der die Teams die Plattform messen. Bleibt sie bei Wochen, bauen sich die Teams weiterhin eigene Wege, und jede spätere Vereinheitlichung wird teurer.
  • Jeder produktive Dienst hat im Katalog einen benannten EigentümerOhne Eigentümer beginnt jeder Zwischenfall mit einer Suche nach Zuständigkeit. In Prüfungen nach NIS2 ist ein vollständiges Verzeichnis der Dienste mit Verantwortlichen ohnehin verlangt.
  • Teams dürfen die Plattform verlassen, tun es aber nichtFreiwilligkeit ist die einzige ehrliche Qualitätsmessung. Erzwungene Nutzung verdeckt Schwächen so lange, bis sie im Zwischenfall sichtbar werden, und erzeugt nebenher Schatten-IT.
  • Das Plattformteam hat einen eigenen Backlog mit PrioritätenOhne geschützte Zeit frisst der Tagesbetrieb die Plattformarbeit auf. Nach zwei Quartalen ist das Team dann wieder das alte Betriebsteam, nur mit einem zusätzlichen Portal zu pflegen.
  • Sicherheitsvorgaben greifen automatisch statt in FreigabeschrittenJeder manuelle Freigabeschritt ist eine Wartezeit, die Teams zum Umgehen einlädt. Als Richtlinie im Cluster oder in der Vorlage wirkt dieselbe Vorgabe ohne Reibung und lässt sich zudem nachweisen.
Gut zu wissen

Häufige Fragen zu Platform Engineering

Noch etwas offen? Wir sind ohne Warteschleife für dich da.

Frag uns direkt
Ab wie vielen Teams lohnt sich ein Plattformteam?
Als Faustregel gilt: ab drei bis fünf Produktteams, die dieselben Fragen an den Betrieb stellen. Darunter ist der Aufwand für Portal, Vorlagen und Katalog größer als der Gewinn, dort reichen gemeinsame Module und eine geteilte Pipeline. Wichtiger als die reine Anzahl ist die Wiederholung: Wenn dieselbe Anfrage mehrmals im Monat aus verschiedenen Teams kommt, lohnt es sich, sie einmal als Selbstbedienung zu bauen statt jedes Mal als Ticket zu bearbeiten.
Ist Platform Engineering nur ein neuer Name für DevOps?
Nein, es ist eine Antwort auf ein Problem, das DevOps erzeugt hat. Die Idee, dass jedes Team seinen Betrieb selbst verantwortet, funktioniert, solange die Zahl der Werkzeuge überschaubar bleibt. In einer Cloud-Umgebung mit Kubernetes, Infrastruktur als Code, Pipelines, Secrets und Beobachtbarkeit ist die kognitive Last für ein Produktteam zu hoch geworden. Platform Engineering nimmt genau diese Last weg, ohne die Verantwortung für die eigene Anwendung zurückzuholen.
Backstage selbst betreiben oder ein fertiges Portal kaufen?
Backstage ist ein Baukasten, kein fertiges Produkt. Die erzeugte Anwendung ist eigener Code, der gepflegt, aktualisiert und angepasst werden muss, und dafür braucht es dauerhaft Entwicklungszeit im Plattformteam. Wer diese Zeit nicht hat, fährt mit einem gekauften Portal besser, auch wenn es weniger biegsam ist. Die Faustregel: Ohne mindestens eine Person, die dauerhaft an der Oberfläche arbeiten kann, lohnt der Eigenbau nicht.
Wie groß muss ein Plattformteam sein?
Drei bis fünf Personen sind der übliche Zuschnitt, und darunter wird es schwierig, weil Rufbereitschaft, Weiterentwicklung und Nutzerbetreuung parallel laufen. Entscheidend ist weniger die Größe als die geschützte Zeit: Ein Team, das zu achtzig Prozent Tagesbetrieb macht, kommt auch zu fünft nicht voran. Sinnvoll ist ein fester Anteil, etwa zwei Drittel Plattformarbeit, ein Drittel Betrieb, und dieser Anteil gehört regelmäßig gemessen.
Woran scheitern interne Plattformen am häufigsten?
An drei Dingen. Erstens am fehlenden Produktdenken, wenn niemand mit den Teams spricht und die Plattform an deren Bedarf vorbeigebaut wird. Zweitens am zu großen ersten Wurf, wenn zwölf Bausteine gleichzeitig entstehen sollen und nach einem Jahr nichts davon fertig ist. Drittens am Zwang: Sobald die Nutzung verordnet wird, hört die ehrliche Rückmeldung auf, und die Schwächen fallen erst im Zwischenfall auf. Klein anfangen, freiwillig lassen, Nutzung messen.

Zuletzt geprüft am 28. Juli 2026.

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Der Kurs Platform Engineering: Goldener Pfad Grundkurs geht genau diesen Aufbau mit deinem Team durch, von der Bedarfserhebung bis zur ersten Vorlage. Wer das Portal selbst betreiben will, findet in der Backstage Schulung: Developer Portal aufbauen den Einstieg, und die Crossplane Schulung: Kubernetes Control Plane zeigt die Infrastruktur auf Anforderung. Alle Kurse gibt es als Präsenztermin und Live-Online, auf Wunsch auch als geschlossenes Team-Training mit euren eigenen Beispielen.