Was ist der Folienmaster in PowerPoint?
Slide Master
Der Folienmaster ist die zentrale Vorlage einer PowerPoint-Präsentation: Dort legst du einmal fest, wo Titel, Text, Bild und Seitenzahl sitzen, welche Schriften und Farben gelten und welche Elemente auf allen Folien erscheinen.
Wenn das Logo auf jeder zweiten Folie zwei Millimeter verrutscht ist, liegt das daran, dass es jemand auf jeder Folie einzeln eingefügt hat.
KI-generiertDieses Bild wurde mit KI erzeugt · Yves Hoppe / KI / cmt
- Aufbau
- Ein Master, darunter mehrere Layouts
- Öffnen über
- Ansicht, Folienmaster
- Weitergabe
- Als Vorlagendatei mit der Endung .potx
- Verwechselt mit
- Dem Design und dem Handzettelmaster
Master, Layouts und einzelne Folie
Die Masteransicht zeigt links oben eine größere Miniatur und darunter eingerückt mehrere kleinere. Oben steht der Master, er gilt für alles. Darunter hängen die Layouts, also Titelfolie, Titel und Inhalt, Zwei Inhalte und so weiter. Jede Folie im Foliensatz benutzt genau ein Layout, und dieses Layout erbt vom Master.
Daraus ergibt sich eine feste Rangfolge: Was du im Master änderst, wirkt auf alle Layouts, sofern ein Layout es nicht überschreibt. Ein Logo gehört deshalb in den Master, ein besonderer Bildaufbau in ein eigenes Layout, und nichts davon auf die einzelne Folie.
Platzhalter statt Textfelder
Die Rahmen im Master heißen Platzhalter und sind mehr als Kästen. Nur Text in einem Platzhalter erscheint in der Gliederungsansicht, lässt sich per Layout zurücksetzen und wird von Screenreadern in der vorgesehenen Reihenfolge vorgelesen. Ein von Hand gezogenes Textfeld kann das alles nicht.
Wenn eine Präsentation ständig verrutscht, steckt meist genau das dahinter. Über Start und Zurücksetzen holst du Folien wieder in ihr Layout, allerdings nur so weit, wie die Inhalte in Platzhaltern liegen.
Eine Vorlage im Unternehmen ausrollen
Für ein Corporate Design speicherst du die Datei als PowerPoint-Vorlage mit der Endung .potx und legst sie an einen Ort, an dem alle darauf zugreifen können. Farben und Schriften trägst du nicht folienweise ein, sondern als Design mit eigenem Farb- und Schriftartensatz, damit auch Diagramme und SmartArt automatisch die richtigen Farben ziehen.
Ein häufiger Fehler beim Ausrollen: Layouts werden gelöscht, die in bestehenden Präsentationen noch benutzt werden. Beim Zusammenführen alter Folien tauchen dann fremde Master auf, und der Foliensatz trägt am Ende drei verschiedene Designs. Sauberer ist, nicht benötigte Layouts leer zu lassen und beim Einfügen bewusst die Zielformatierung zu verwenden.
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Folienmaster und was oft damit gleichgesetzt wird
Ein Design ist die Kombination aus Farb-, Schrift- und Effektsatz. Der Folienmaster nutzt ein Design, legt darüber hinaus aber die Anordnung der Platzhalter fest. Damit ändert ein neues Design die Optik, nicht den Aufbau.
Die Vorlagendatei ist der Behälter, der Master ihr Inhalt. Aus einer .potx entsteht beim Öffnen eine neue Präsentation, die Vorlage selbst bleibt unverändert.
Für Ausdrucke und Notizenseiten gibt es eigene Master. Änderungen am Folienmaster wirken sich dort nicht aus.
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Platzhalter trennen eine Vorlage von einer Sammlung Textfelder
Die Hierarchie erklärt fast alle Merkwürdigkeiten: Der Master gibt die Grundlage vor, die Layouts darunter erben davon und ergänzen ihre eigenen Bereiche, die einzelne Folie erbt von ihrem Layout. Wer eine Änderung auf allen Folien sehen will, ändert den Master, wer nur die Titelfolien meint, ändert deren Layout.
Entscheidend sind die Platzhalter. Text, der in einem Platzhalter steht, taucht in der Gliederungsansicht auf, wird vorgelesen und wandert beim Wechsel des Layouts an die richtige Stelle mit. Ein von Hand gezogenes Textfeld tut nichts davon. Deshalb bleiben Folien, die aus Textfeldern gebaut sind, dauerhaft Handarbeit.
Beim Ausrollen einer Unternehmensvorlage kommt der Ärger von außen. Kopierte Folien aus fremden Präsentationen bringen ihren eigenen Master mit, und plötzlich stecken zwei Schriftarten und drei Blautöne in einer Datei. Beim Einfügen die Zielformatierung zu wählen, ist die eine Hälfte der Lösung, aufgeräumte Layouts mit sprechenden Namen die andere.
Folienmaster lernen
Wie du eine Vorlage aufbaust, die auch nach dem zwanzigsten Foliensatz noch trägt, zeigen die PowerPoint-Kurse für überzeugende Präsentationen Schritt für Schritt.
Dieselbe Logik für Textdokumente behandeln die Word-Kurse rund um Dokumentvorlagen .
Sitzt Folienmaster schon?
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Der passende Lernpfad
Wenn du nicht nur ein Thema abhaken, sondern eine Rolle ausfüllen willst, zeigt dir der Lernpfad die Kurse in der Reihenfolge, in der sie aufeinander aufbauen.
PowerPoint für Allrounder
Der erste Eindruck entsteht mit Dir, der zweite aber gleich mit der ersten Folie – und er entscheidet schneller, als Dir lieb ist, über Deine Wirkung auf die Zuhörer
Dieser Lernpfad sorgt dafür, dass du nicht mit schlechten Folien und auf unsicheren Beinen startest. Jetzt beginnen heißt: Selbstbewusst auftreten, von Anfang an sauber präsentieren und es agnz vermeiden, dass deine Ideen oder Lösungen schlechter wirken, als sie tatsächlich sind.
Der Einstieg
Kurse, die Folienmaster behandeln
Häufige Fragen
Wie komme ich in den Folienmaster?
Warum ändert sich das Logo auf manchen Folien nicht?
Kann eine Datei mehrere Master enthalten?
Deine Ansprechpartner
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Yves Hoppe
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