Schritt 1: Die Rechnung nach Diensten aufschlüsseln
Die Portalansicht mit einer großen Zahl hilft niemandem. Der erste Schritt ist immer dieselbe Frage: Welche drei Dienste machen den größten Teil der Summe aus, und wie haben sie sich gegenüber dem Vormonat verändert?
aws ce get-cost-and-usage \
--time-period Start=2026-05-01,End=2026-07-01 \
--granularity MONTHLY \
--metrics UnblendedCost \
--group-by Type=DIMENSION,Key=SERVICE \
--output json > kosten-dienste.json
# Nur die Posten oberhalb einer Schwelle ansehen
jq -r '.ResultsByTime[] | .TimePeriod.Start as $m |
.Groups[] | select((.Metrics.UnblendedCost.Amount|tonumber) > 200) |
[$m, .Keys[0], .Metrics.UnblendedCost.Amount] | @tsv' kosten-dienste.jsonZwei Monate abzufragen ist wichtiger als ein besonders langer Zeitraum. Der Vergleich zeigt, ob ein Posten dauerhaft hoch ist oder gerade gewachsen, und nur der zweite Fall hat eine konkrete Ursache mit Datum.
az consumption usage list \
--start-date 2026-06-01 --end-date 2026-06-30 \
--query '[].{kategorie:meterDetails.meterCategory,ressource:instanceName,kosten:pretaxCost}' \
-o tsv | sort -k3 -rn | head -30
# Wiederkehrende Auswertung als Export in einen Storage Account
az costmanagement export list --scope "/subscriptions/$ABO" -o tableFür laufende Auswertungen ist der Kostenexport der bessere Weg als wiederholte Abfragen: Azure schreibt die Daten regelmäßig als Datei in ein Speicherkonto, von dort lassen sie sich in ein Berichtswerkzeug oder eine Datenbank übernehmen.