Schritt 1: Kosten sichtbar machen
Bevor irgendjemand spart, braucht ihr eine Zahl, der alle glauben. Beide Anbieter liefern sie über die Kommandozeile, damit sie in eigene Berichte und Dashboards einfließen kann.
# Kosten des laufenden Quartals je Dienst
aws ce get-cost-and-usage \
--time-period Start=2026-04-01,End=2026-07-01 \
--granularity MONTHLY --metrics UnblendedCost \
--group-by Type=DIMENSION,Key=SERVICE
# Dieselbe Frage, aber nach Kostenstelle aufgeteilt
aws ce get-cost-and-usage \
--time-period Start=2026-06-01,End=2026-07-01 \
--granularity MONTHLY --metrics UnblendedCost \
--group-by Type=TAG,Key=KostenstelleAbfragen über Cost Explorer werden je Aufruf abgerechnet. Das ist belanglos, solange ein Bericht stündlich läuft, und wird spürbar, sobald ein Dashboard bei jedem Seitenaufruf neu abfragt. Speichere die Ergebnisse zwischen, statt live abzufragen.
az costmanagement query \
--type ActualCost --timeframe MonthToDate \
--scope "/subscriptions/$SUB_ID" \
--dataset-grouping name=ResourceGroupName type=Dimension
# Rohdaten regelmaessig exportieren statt jedes Mal abzufragen
az costmanagement export list --scope "/subscriptions/$SUB_ID" --output tableFür alles, was über einzelne Abfragen hinausgeht, richte einen wiederkehrenden Export in einen Speicher ein. Wähle dabei das FOCUS-Format statt des anbietereigenen Schemas: AWS, Azure und Google Cloud liefern damit dieselben Spaltennamen, und eure Auswertung funktioniert anbieterübergreifend ohne Umbau.