Virtualisierung mit VMware

VMware-Administrator: Aufgaben und die Frage nach der Plattform

Hosts, Cluster und Speicher sind das Handwerk. Dazu kommt seit dem Eigentümerwechsel die Aufgabe, den eigenen Bestand so genau zu kennen, dass jemand darüber verhandeln kann.

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Kurz gesagt

Ein VMware-Administrator verantwortet die Schicht, auf der fast alles andere läuft: Hosts und Cluster, Speicher- und Netzanbindung, Wartungsfenster und die Frage, was passiert, wenn ein Server ausfällt. Seit dem Eigentümerwechsel bei VMware kommt eine zweite Aufgabe dazu, die früher beim Einkauf lag, nämlich belastbare Zahlen zum eigenen Bestand zu liefern, weil sich Bündelung und Abrechnung geändert haben. Wer die Rolle heute beschreibt und diese Doppelrolle weglässt, beschreibt sie von vorgestern.

Stand dieser Seite: 16.08.2026

01 Worum es geht

Die Rolle wird an Verfügbarkeit gemessen und auf einmal auch an Vertragsposten

Virtualisierung fällt niemandem auf, solange sie funktioniert. Sichtbar wird die Arbeit an drei Stellen: wenn ein Host aus der Wartung nicht zurückkommt, wenn ein Datastore volläuft, weil irgendwo ein Snapshot seit Wochen mitwächst, und wenn eine Anwendung ruckelt und der Betrieb beweisen soll, dass es nicht an der Virtualisierung liegt. Genau dieser Nachweis ist der Kern der Rolle, und er gelingt nur mit Zahlen aus der eigenen Umgebung statt mit Vermutungen.

Seit die Übernahme von VMware durch Broadcom abgeschlossen ist, kommt eine zweite Sorte Fragen dazu, und die stellt nicht die Technik, sondern der Einkauf. Statt vieler Einzelprodukte mit dauerhaften Lizenzen und einem Wartungsvertrag gibt es heute wenige gebündelte Angebote im Abonnement, abgerechnet nach Kernen und mit Mindestmengen je Bestellung. Auch das Partnernetz wurde neu geschnitten, der bisherige Händler ist also nicht automatisch noch dein Händler. Bestehende Dauerlizenzen laufen weiter, neu kaufen lässt sich in der alten Form aber nicht mehr.

Teuer wird das an zwei Stellen. Die eine ist die Verhandlung ohne Datenbasis: Wer nicht sagen kann, wie viele Kerne je Host tatsächlich belegt sind, wie hoch die Auslastung ist und wie viele Hosts nach einer ehrlichen Konsolidierung übrig blieben, verhandelt über eine Zahl, die er selbst nicht kennt. Die andere ist der Ausweichreflex: Ein Plattformwechsel wird als Hypervisortausch geplant und bleibt dann an Sicherung, Überwachung und den Skripten hängen, die alle an derselben Schnittstelle hingen.

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02 Wer entscheidet was

Wer entscheidet, wer setzt um, und woran es in der Praxis hakt

Die meisten Konflikte in einer Virtualisierungsumgebung entstehen nicht an der Technik, sondern daran, dass niemand festgehalten hat, wer eine Entscheidung trifft. Diese fünf Zeilen sind die, an denen es fast überall reibt.

Bleiben oder wechseln

Wer entscheidet
Die Geschäftsführung gemeinsam mit IT-Leitung und Einkauf, denn es ist eine Investitions- und keine Technikentscheidung
Wer setzt um
Der Betrieb liefert Bestandszahlen, Aufwandsschätzung und Risiken, und setzt danach um, was entschieden wurde
Stolperfalle
Die Frage kommt vier Wochen vor dem Vertragsstichtag auf den Tisch. Dann fehlt die Zeit für einen belastbaren Testaufbau, und die Entscheidung fällt nach Bauchgefühl statt nach Zahlen.

Neue virtuelle Maschinen und ihre Ausstattung

Wer entscheidet
Der Fachbereich meldet den Bedarf an, die IT-Leitung genehmigt Ressourcen und Kosten
Wer setzt um
Der Betrieb legt aus Vorlagen an, vergibt Namen nach Schema und trägt Zweck und Verantwortlichen ein
Stolperfalle
Testmaschinen werden angelegt und nie wieder abgebaut. Nach zwei Jahren liegt ein erheblicher Teil des Speichers auf Systemen, deren Zweck niemand mehr benennen kann.

Wartungsfenster und Patchstand

Wer entscheidet
Der Fachbereich legt fest, wann sein System stillstehen darf, die IT-Leitung trägt das Risiko einer Verschiebung
Wer setzt um
Der Betrieb plant das Fenster, aktualisiert Hosts nacheinander und prüft danach Firmware- und Treiberstand gegen die Freigabeliste des Herstellers
Stolperfalle
Aktualisiert wird der Hypervisor, nicht aber Firmware und Speichertreiber. Die Freigabeliste ist dann verletzt, und im Supportfall ist genau das die erste Rückfrage.

Sicherung und Wiederanlauf

Wer entscheidet
Die Geschäftsführung, denn zulässiger Datenverlust und zulässige Ausfallzeit sind eine Geschäftsentscheidung
Wer setzt um
Der Betrieb richtet die Sicherung ein und spielt regelmäßig einzelne Maschinen auf eine leere Umgebung zurück
Stolperfalle
Die Sicherung liegt im selben Netz und ist mit denselben Konten erreichbar wie die Umgebung, die sie schützen soll. Im Ernstfall ist sie mit betroffen.

Zugriff auf die Verwaltungsoberfläche

Wer entscheidet
Die IT-Leitung, gemeinsam mit der Informationssicherheit
Wer setzt um
Der Betrieb vergibt Rechte über Rollen statt über Personen und trennt das Verwaltungsnetz vom übrigen Netz
Stolperfalle
Entwicklungsteams bekommen weitreichende Rechte, damit sie sich selbst helfen können. Später lässt sich nicht mehr klären, wer eine Einstellung geändert hat und warum.

03 Was du mitnimmst

Was du nach dieser Seite an der Rolle festmachen kannst

Die Rolle lässt sich an einer Handvoll Verantwortungen beschreiben, die in fast jeder Stellenausschreibung stehen, auch wenn sie dort anders heißen. Wer sie benennen kann, erkennt im Gespräch, ob eine Stelle Betrieb meint oder Feuerwehr, und weiß im laufenden Job, welche Zahl er parat haben muss.

Sechs Zahlen, die du über deine Umgebung kennen musst

  1. 01 Wie viele Hosts laufen, mit wie vielen Sockeln und Kernen je Sockel.
  2. 02 Wie viele virtuelle Maschinen je Host tatsächlich in Betrieb sind.
  3. 03 Wie hoch Auslastung und Überbuchung bei CPU und Arbeitsspeicher liegen.
  4. 04 Wie viel Platz auf den Datastores frei ist und wie schnell er schwindet.
  5. 05 Wie lange die Cluster einen Hostausfall ohne Leistungseinbruch tragen.
  6. 06 Wann welcher Vertrag ausläuft und welche Leistungen er tatsächlich abdeckt.

Ausfall planen statt hoffen

Du kannst sagen, wie viele Hosts ausfallen dürfen, bevor die verbleibenden die Last nicht mehr tragen, und du hast diesen Fall einmal absichtlich herbeigeführt, statt ihn nur konfiguriert zu haben.

Leistungsprobleme belegen statt abwehren

Wartezeiten auf CPU, Speicherauslagerung durch Überbuchung und Latenz am Datastore sind messbar. Wer diese Werte zeigt, beendet die Diskussion, ob es an der Virtualisierung liegt, in fünf Minuten statt in drei Terminen.

Snapshots als das behandeln, was sie sind

Ein Snapshot ist eine Änderungsdatei, die mitwächst und die Maschine mit der Zeit langsamer macht, keine Sicherung. Du weißt, wie du offene Snapshots findest, bevor der Speicher volläuft, und wer sie angelegt hat.

Den eigenen Bestand in Zahlen ausdrücken

Hosts, Sockel, Kerne je Sockel, virtuelle Maschinen, tatsächliche Auslastung, Vertragslaufzeiten. Diese Liste ist die Eintrittskarte in jedes Gespräch über Verlängerung, Konsolidierung oder Wechsel.

Die Plattformfrage rechnen statt sie zu glauben

Zu den Lizenzkosten gehören Umstellungsaufwand, Betriebsrisiko, die Anpassung von Sicherung und Überwachung und die Zeit, die ein Team für eine neue Umgebung braucht. Auch das Bleiben ist eine Variante, die du durchrechnest.

Wiederanlauf mit der Uhr in der Hand üben

Du kennst die Reihenfolge, in der Systeme hochkommen müssen, und weißt, wo die Zugangsdaten für den Fall liegen, dass der Verzeichnisdienst selbst betroffen ist. Beides hast du einmal ohne Netz durchgespielt.

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Was der Alltag tatsächlich verlangt

Der sichtbare Teil der Arbeit sind neue Maschinen, Vorlagen und Umzüge im laufenden Betrieb. Der unsichtbare Teil ist Kapazitätsplanung: Wie viel Arbeitsspeicher ist wirklich belegt und wie viel nur zugesagt, wie stark ist die CPU überbucht, wie viel Reserve bleibt, wenn ein Host in Wartung geht. Wer diese Werte laufend im Blick hat, sieht Engpässe Wochen vorher. Wer sie erst im Störfall abliest, diskutiert im Störfall über Messwerte.

Falsch erwartet wird vor allem eines: dass die Rolle beim Hypervisor aufhört. In der Praxis hängt daran die Speicheranbindung mit ihren Pfaden und Warteschlangen, das Netz mit VLANs, Uplinks und der Frage, warum ein Umzug im laufenden Betrieb abbricht, dazu die Sicherung, die Überwachung und die Automatisierung. Ein Cluster ist eine Kette, und die Rolle verantwortet sie ganz, nicht nur das Glied mit dem Herstellernamen.

Die zweite falsche Erwartung betrifft die Fehlersuche. Ein spürbar langsames System liegt selten am Hypervisor selbst, sondern meist an einer überbuchten CPU, an Auslagerung durch zu knappen Arbeitsspeicher, an Latenz im Speicherpfad oder an einer Anwendung, die auf einer virtuellen Maschine schlicht falsch dimensioniert ist. Mehr virtuelle Kerne zuzuweisen macht es dabei häufig schlechter statt besser, weil die Maschine dann länger darauf wartet, dass alle Kerne gleichzeitig frei sind.

Die Lizenzlage, und warum sie plötzlich deine Aufgabe ist

Broadcom hat die Übernahme von VMware Ende 2023 abgeschlossen und danach das Angebot umgebaut. Aus einem breiten Katalog einzeln lizenzierbarer Produkte wurden wenige Bündel, im Kern VMware Cloud Foundation und vSphere Foundation, aus dauerhaften Lizenzen mit Wartungsvertrag wurden Abonnements mit Laufzeit, und abgerechnet wird nach Kernen mit einer Mindestmenge je Bestellung. Zusätzlich wurde das Partnernetz neu aufgestellt. Für Betriebe heißt das in der Summe: Der nächste Verlängerungstermin bringt ein anderes Bündel, eine andere Metrik und oft einen anderen Ansprechpartner mit.

Für deine Rolle verschiebt das die Anforderungen. Gefragt ist nicht mehr nur, ob die Umgebung läuft, sondern ob du sie in Zahlen ausdrücken kannst, die im Einkauf jemand weiterverwenden darf. Dazu gehören Hosts, Sockel und Kerne je Sockel, die tatsächlich belegte statt der zugesagten Kapazität, die Zahl der Maschinen, die niemand mehr braucht, und eine Einschätzung, wie viele Hosts nach einer Konsolidierung übrig blieben. Diese Liste ist unangenehm zu erstellen und ändert regelmäßig das Verhandlungsergebnis.

Was du dabei nicht tun solltest, ist die Entscheidung vorwegzunehmen. Ein Wechsel der Plattform ist teuer an Stellen, die in keinem Angebot stehen: Die Sicherungslösung muss die neue Umgebung unterstützen, Skripte gegen die alte Schnittstelle fallen weg, Hochverfügbarkeit funktioniert anders, und ein Team, das zehn Jahre lang eine Oberfläche bedient hat, braucht Einarbeitungszeit, die in den Projektplan gehört. Wie die Alternativen wirklich zueinander stehen und was eine Migration im Detail bedeutet, steht auf den beiden Seiten im Linux-Bereich, die genau diese Frage behandeln.

Der Weg in die Rolle

Der häufigste Einstieg führt über die allgemeine Systemadministration. Wer Windows- oder Linux-Server betreut hat, bringt das Wichtigste mit: Verständnis für Betriebssysteme, für Speicher, für Netz und für Wartungsfenster. Die Virtualisierung kommt dann als Schicht darüber dazu, und das ist deutlich leichter als der umgekehrte Weg, bei dem jemand die Oberfläche kennt, aber nicht das, was darunter passiert. Formal führen die Ausbildung zur Fachinformatikerin oder zum Fachinformatiker für Systemintegration und ein Informatikstudium in dieselbe Richtung, entscheidend ist aber, ob du eine Umgebung schon einmal selbst aufgebaut hast.

Zertifizierungen spielen bei diesem Hersteller eine größere Rolle als bei vielen anderen, weil sie in Ausschreibungen und bei Dienstleistern häufig gefordert werden. Achte vor der Prüfungsanmeldung darauf, welche Voraussetzungen aktuell gelten: Der Hersteller verlangt für den erstmaligen Erwerb traditionell den Besuch eines autorisierten Kurses, und die Bezeichnungen der Prüfungen haben sich mit dem Umbau des Angebots verschoben. Beides steht in den Prüfungsunterlagen des Herstellers und sollte nicht aus einem älteren Forenbeitrag übernommen werden.

Was im Gespräch tatsächlich zählt, ist eine Umgebung, die du selbst betrieben hast. Zwei Hosts, ein gemeinsamer Speicher, ein Cluster, ein absichtlich herbeigeführter Ausfall und ein zurückgespieltes Backup sind mehr wert als jede Aufzählung von Funktionen. Wer erklären kann, warum ein Umzug im laufenden Betrieb einmal abgebrochen ist und was er dagegen getan hat, hat das Gespräch meist schon gewonnen.

Woran zwei Leute mit gleicher Berufsdauer auseinandergehen

Der erste Unterschied ist die Automatisierung. Wer wiederkehrende Handgriffe in Skripte gießt, legt Maschinen nicht schneller an, sondern gleich, und das ist der eigentliche Gewinn: Zwei Systeme, die nach demselben Skript entstanden sind, verhalten sich im Fehlerfall gleich. PowerCLI als Kommandozeilenumgebung des Herstellers und ein Werkzeug zur automatisierten Konfiguration wie Ansible oder Terraform reichen dafür weit, und wer sie beherrscht, wird bei Umzügen und Umstellungen als Erster gefragt.

Der zweite Unterschied ist die Fähigkeit, eine Ursache zu belegen. Es gibt Administratoren, die bei jedem Leistungsproblem Ressourcen erhöhen, und solche, die zuerst messen und danach oft weniger zuweisen als vorher. Der Unterschied zeigt sich nicht am Können mit der Oberfläche, sondern daran, ob jemand versteht, wie der Zeitscheibenmechanismus einer virtuellen CPU funktioniert, ablesbar am Wert CPU Ready, und was passiert, wenn zu viele Maschinen mit zu vielen Kernen um zu wenige Kerne konkurrieren.

Der dritte Unterschied ist Sprachfähigkeit außerhalb der IT. Wer eine Kapazitätsplanung so aufschreibt, dass die Geschäftsführung erkennt, welche Entscheidung sie treffen soll, bekommt Budget. Wer dieselbe Lage mit Fachbegriffen beschreibt, bekommt eine Rückfrage. Seit die Vertragsseite so viel Gewicht bekommen hat, ist diese Fähigkeit wichtiger geworden als jedes zusätzliche Produktwissen.

Wohin die Rolle führt

Die naheliegende Richtung ist Breite: Speicher und Netz sind die beiden Nachbargebiete, in denen Virtualisierungsleute ohnehin ständig unterwegs sind, und beide tragen eine eigene Laufbahn. Wer dort tiefer geht, wird zu der Person, die bei Ausschreibungen für neue Hardware gefragt wird, und das ist eine andere Verhandlungsposition als die des Bedieners einer Oberfläche.

Die zweite Richtung ist der Plattformbetrieb im weiteren Sinn. Container und die Umgebungen bei Cloud-Anbietern lösen die klassische Virtualisierung nicht ab, sie kommen daneben. Wer beides kann, ist genau die Person, die eine hybride Umgebung betreibt, ohne dass sie in zwei getrennte Welten zerfällt. Für viele führt der Weg von hier in Richtung Betriebsteams, die Verfügbarkeit als Zielgröße statt als Nebenbedingung behandeln.

Die dritte Richtung entsteht gerade erst und heißt Herstellerunabhängigkeit. Wer eine Umgebung von einer Plattform auf eine andere überführt hat und danach beide betreiben kann, ist auf dem Arbeitsmarkt derzeit ungewöhnlich gefragt, weil viele Häuser genau diese Frage vor sich herschieben. Und wer in die Führung will, kommt über die Leitung des Infrastrukturbetriebs dorthin, wo Vertragsverhandlung, Investitionsplanung und Personalthemen den Tag bestimmen.

Dazu passende Kurse

Wer den Aufbau einmal von Grund auf gemacht hat, versteht das Verhalten im Betrieb anders, und genau dafür gibt es Kurse, in denen du eine Virtualisierungsumgebung installierst und einrichtest.

Falls in deinem Haus die Plattformfrage ansteht, helfen Seminare, in denen du eine bestehende Umgebung auf eine andere Plattform überführst, den Aufwand realistisch einzuschätzen statt ihn zu raten.

04 Was verdient man

Die amtlichen Zahlen zu dieser Rolle

Eine eigene Zelle für Virtualisierung gibt es in der amtlichen Systematik nicht, die Zahl stammt deshalb aus der IT-Systemadministration, in der auch der übrige Serverbetrieb steckt. Sie sagt nichts darüber, ob ein Haus Virtualisierungswissen gesondert bezahlt. Wenn dein Verdienst deutlich abweicht, sind Branche, Betriebsgröße, Bundesland und der Anteil an Rufbereitschaft die üblichen Gründe, und wer zusätzlich Kapazitätsplanung und Vertragsfragen verantwortet, füllt eine Stelle aus, die eher in Richtung IT-Organisation zugeschnitten ist.

Amtliche Medianverdienste, April 2025

Brutto im Monat

Statistisches Bundesamt, Verdiensterhebung. Vollzeit, ohne Sonderzahlungen. Die Hälfte der Beschäftigten verdient weniger als der Median, die andere Hälfte mehr.

IT-Systemadministration Spezialist 5.179 €

KldB 43343. Median mal 12 rund 62.000 € im Jahr ohne Sonderzahlungen, Durchschnitt 5.495 € im Monat

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  • Vollzeitbeschäftigte, Bruttomonatsverdienst ohne Sonderzahlungen. Weihnachts- und Urlaubsgeld, Prämien und Boni sind nicht enthalten, der Jahresverdienst liegt also über dem Zwölffachen.
  • Das Anforderungsniveau beschreibt den Zuschnitt der Stelle, nicht die Berufserfahrung. Fachkraft, Spezialist und Experte sagen etwas über die Komplexität der Tätigkeit aus, nicht über Dienstjahre. Aufsicht und Führung bezeichnen Stellen mit Aufsichts- oder Leitungsverantwortung, auch das ist ein Zuschnitt der Stelle.
  • Die Erhebung geht regional nur bis auf die Bundeslandebene. Für einzelne Städte gibt es keine amtlichen Zahlen, weil der Zufallsfehler zu groß wäre.

Quelle: Statistischer Bericht Verdienste, Statistisches Bundesamt (Destatis). Den eigenen Fall prüfst du im Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit . Beachte dort: Entgelte oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze sind der Statistik nicht bekannt, bei gut bezahlten Rollen steht deshalb nur eine Untergrenze.

Stimmen aus den Kursen

Was Teilnehmende über die Kurse in diesem Bereich sagen

Sehr informative Veranstaltung. Yves kennt sich sehr gut in der ganzen Materie aus und konnte uns auf alle Fragen Antworten liefern. Wir werden mit Sicherheit noch die offiziellen Kurse besuchen.
Proxmox Grundkurs: KVM, LXC, Storage und Backup
Die Themen wurden gut und strukturiert erklärt, habe keine Kritikpunkte.
Linux Komplettausbildung zur LPIC-1 Zertifizierung
Es war eine sehr gute Lernatmosphäre und der Trainer verstand sein Thema sehr gut.
SELinux Training: Grundlagen und Administration (SEL1)

06 Fragen

Häufige Fragen

Deine Frage ist nicht dabei? Stell sie uns direkt, wir antworten dir persönlich.

Verliert VMware-Wissen an Wert, wenn viele Häuser über einen Wechsel nachdenken?
Nachdenken und wechseln sind zwei verschiedene Dinge, und die installierte Basis ist groß. Vor allem aber ist das Wissen übertragbar: Cluster, gemeinsamer Speicher, Umzug im laufenden Betrieb, Hochverfügbarkeit und Kapazitätsplanung funktionieren auf jeder Plattform nach denselben Prinzipien. Wer sie verstanden hat, arbeitet sich in eine andere Oberfläche in Wochen ein. Was tatsächlich an Wert verliert, ist reines Klickwissen zu einer bestimmten Version.
Brauche ich die Herstellerzertifizierung?
Bei Dienstleistern und in Ausschreibungen wird sie oft ausdrücklich verlangt, im internen Betrieb seltener. Beachte vor der Anmeldung, dass der Hersteller für den erstmaligen Erwerb traditionell den Besuch eines autorisierten Kurses voraussetzt und die Prüfungsbezeichnungen sich mit dem Umbau des Angebots geändert haben. Prüf die aktuellen Voraussetzungen beim Hersteller, bevor du einen Termin buchst.
Ist ein Snapshot eine Sicherung?
Nein. Ein Snapshot friert einen Zustand ein und schreibt alle weiteren Änderungen in eine Zusatzdatei, die wächst, solange der Snapshot besteht. Er liegt auf demselben Speicher wie die Maschine, hilft also weder bei einem Speicherausfall noch bei Verschlüsselung durch Schadsoftware, und er bremst die Maschine mit zunehmender Laufzeit. Für Aktualisierungen ist er ein gutes Sicherheitsnetz für Stunden, nicht für Wochen.
Worin unterscheidet sich die Rolle vom Systemadministrator?
Der Zuschnitt ist enger und tiefer. Ein Systemadministrator verantwortet Betriebssysteme, Konten und Anwendungen, ein Virtualisierungsadministrator die Schicht darunter samt Speicher- und Netzanbindung, Kapazität und Ausfallverhalten. In kleineren Häusern macht dieselbe Person beides, in größeren sind es getrennte Teams, und dann verläuft die Grenze meist an der virtuellen Maschine: Alles darin gehört dem Systembetrieb, alles darum der Virtualisierung.
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Eine Umgebung verstehst du erst, wenn du sie selbst aufgebaut hast

Bei cmt installierst du Hosts, baust Cluster mit gemeinsamem Speicher auf und führst den Ausfall absichtlich herbei, damit du im Betrieb weißt, was dann tatsächlich passiert.