SAP Disposition: warum der Planungslauf zu spät auslöst
Der Planungslauf rechnet rückwärts vom Bedarfstermin. Ob der Vorschlag früh genug kommt, entscheiden Wiederbeschaffungszeit, Eröffnungshorizont und Losgrößenverfahren im Materialstamm. Diese drei Stellen erklären die große Mehrheit der Fälle.
KI-generiertDieses Bild wurde mit KI erzeugt · Yves Hoppe / KI / cmt
Der Lauf ist nicht schuld, er rechnet nur nach
Die Aufgabe der Bedarfsplanung ist eng umrissen. Der Disponent soll dafür sorgen, dass Material verfügbar ist, wenn es gebraucht wird, und der Planungslauf unterstützt ihn dabei. Der Lauf ermittelt erwartete Fehlmengen und legt Planaufträge, Bestellanforderungen oder Lieferplaneinteilungen an, um sie zu decken. Eine Fehlmenge liegt vor, wenn ein Material bedarfsgesteuert geplant wird und die Summe der Bedarfe bis zu einem bestimmten Zeitpunkt die Summe der Zugänge bis zu diesem Zeitpunkt übersteigt.
Damit ist auch gesagt, was der Lauf nicht tut. Er erfindet keine Termine und er kennt eure Lieferanten nicht. Er nimmt den Bedarfstermin, rechnet mit den Zeiten aus dem Materialstamm rückwärts und setzt den Vorschlag dorthin, wo er rechnerisch hingehört. Wenn dabei ein Termin in der Vergangenheit oder unmittelbar in der Gegenwart entsteht, ist das keine Fehlfunktion, sondern eine Aussage über die gepflegten Zeiten.
Genau hier liegt der Grund, warum die Diskussion über zu späte Bestellungen so oft im Kreis läuft. Der Einkauf sagt, das System habe zu spät ausgelöst. Die Disposition sagt, sie habe den Vorschlag rechtzeitig bekommen. Der Fachbereich sagt, der Bedarf sei seit Wochen im System. Alle drei haben recht, und die Ursache liegt in einem Stammsatz, den niemand von ihnen gepflegt hat.
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Die Fälle, die im Alltag tatsächlich zu späten Terminen führen
Sortiert nach dem, was der Disponent sieht, nicht nach dem Customizing dahinter. Zu jedem Fall steht, an welcher Station der Kette er entsteht und was ihn dauerhaft erledigt.
Symptom
Der Beschaffungsvorschlag liegt terminlich in der Vergangenheit oder unmittelbar in der Gegenwart, obwohl der Bedarf erst in einigen Wochen fällig ist.
Ursache
Die Rückwärtsterminierung hat mit den gepflegten Zeiten gerechnet und ist dabei über den heutigen Tag hinausgelaufen. Für fremdbeschaffte Materialien werden Liefer- und Freigabetermine aus diesen Zeiten abgeleitet. Der Stammsatz sagt also, dass die Beschaffung längst hätte beginnen müssen.
Lösung
Vergleich die gepflegten Zeiten mit den tatsächlichen Durchlaufzeiten der letzten Monate. Diese Prüfung lohnt nicht für den Einzelfall, sondern als regelmäßige Runde über die A-Teile. Ein Stammsatz, der die Realität abbildet, ersetzt jede Eskalation.
Symptom
Planaufträge stehen im System, werden aber erst kurz vor dem Bedarfstermin in Fertigungsaufträge umgesetzt.
Ursache
Der Terminierungshorizontschlüssel ist nicht gepflegt. In SAP S/4HANA ist er nur dann Pflichtfeld, wenn das im zugehörigen Customizing so festgelegt ist, und standardmäßig ist er es nicht. Fehlt er, sind die Vorgriffs- und Sicherheitszeiten vor und nach der Produktion null und ebenso die Eröffnungsperiode.
Lösung
Pfleg den Schlüssel für die betroffenen Materialien oder mach ihn im Customizing zum Pflichtfeld. Solange die Eröffnungsperiode null ist, müssen Planaufträge täglich umgesetzt werden, sonst rutscht der Termin. Das ist keine Nachlässigkeit im Betrieb, sondern eine unmittelbare Folge der fehlenden Pflege.
Symptom
Statt vieler kleiner Vorschläge entsteht ein großer, und der liegt zeitlich spät.
Ursache
Das Losgrößenverfahren fasst Bedarfe über einen Zeitraum zusammen. Die Menge im Beschaffungsvorschlag wird nach dem Verfahren berechnet, das im Materialstamm für dieses Material hinterlegt ist, und Verfahren mit Zusammenfassung verschieben den Vorschlag zwangsläufig.
Lösung
Prüf, ob das Verfahren zum Material passt. Bei einem Teil mit hoher Bestellhäufigkeit und niedrigem Wert ist Zusammenfassung sinnvoll, bei einem kritischen Teil mit langer Wiederbeschaffungszeit ist sie es selten. Verfahren, die den Bestand bis zu einem Höchstbestand auffüllen, sind dort angebracht, wo die Lagerkapazität oder die Gebindegröße die Menge ohnehin begrenzt.
Symptom
Ein Material mit prognosegestützter Disposition wird spürbar langsamer geplant als der Rest.
Ursache
Der auf der Datenbank optimierte Planungslauf führt die prognosegestützte Disposition nicht selbst aus, sondern schickt die betroffenen Materialien in das klassische Planungsverfahren. Das führt zu einem Leistungsverlust. Prognosegestützte Disposition gehört außerdem zum Compatibility Scope von SAP S/4HANA mit eingeschränkten Nutzungsrechten.
Lösung
Prüf, ob sich das Verfahren ersetzen lässt. SAP beschreibt dafür einen Weg in zwei Schritten: zuerst die Prognosebedarfe in Planprimärbedarfe umwandeln, dann das Dispomerkmal auf eines der bedarfsgesteuerten Verfahren umstellen. Prognosebedarfe und Planprimärbedarfe sind inhaltlich sehr ähnlich, und Änderungen an Planprimärbedarfen werden zusätzlich aufgezeichnet, was die Auswertung erleichtert.
Symptom
Die Dispoliste zeigt einen Fehlbestand, der längst behoben ist, oder umgekehrt.
Ursache
Dispolisten sind Momentaufnahmen der Bedarfs- und Bestandssituation zum Zeitpunkt des letzten Planungslaufs. Der neue Planungslauf schreibt sie gar nicht mehr. Wer weiter mit ihnen arbeitet, arbeitet mit einem Stand, der so alt ist wie der letzte Lauf.
Lösung
Stell die tägliche Arbeit auf die Apps um, die die offenen Punkte in Echtzeit ermitteln. Die App zur Überwachung der Materialbedeckung liest Zu- und Abgänge mit derselben Methode wie der Planungslauf selbst, die Ergebnisse sind also konsistent. Dispolisten gehören zum Compatibility Scope, sie sind damit kein dauerhafter Betriebsweg.
Symptom
Für fremdbeschaffte Materialien entstehen Bestellanforderungen, wo früher Planaufträge entstanden sind, und die Abläufe im Einkauf passen nicht mehr.
Ursache
Das Anlegekennzeichen steht im neuen Planungslauf nicht zur Verfügung. Er legt für fremdbeschaffte Materialien immer Bestellanforderungen an und immer Lieferplaneinteilungen, wenn ein gültiger Lieferplan vorhanden ist. SAP begründet das damit, dass Planaufträge für die Fremdbeschaffung ohnehin in Bestellanforderungen umgesetzt werden müssen und der Zwischenschritt keinen Nutzen bringt.
Lösung
Richt statt des Zwischenschritts ein Übergabeverfahren ein, mit dem Disponenten Bestellanforderungen prüfen und bearbeiten können, bevor sie an den Einkauf gehen. Wenn ein Material weiterhin über die klassischen Transaktionen geplant wird, bleibt das Anlegekennzeichen dort nutzbar, und die in den Dispogruppen gepflegten Kennzeichen werden auch dann berücksichtigt, wenn der neue Lauf ein Material in das klassische Verfahren gibt.
Wo der Termin entsteht, fünf Stationen
- 01 Bedarf: Kundenauftrag, Umlagerungsbedarf, Fertigungsbedarf oder Vorplanung.
- 02 Fehlmengenrechnung: Bedarfe bis zu einem Zeitpunkt gegen Zugänge bis zu diesem Zeitpunkt.
- 03 Menge: Das Losgrößenverfahren aus dem Materialstamm bestimmt die Vorschlagsmenge.
- 04 Termin: Rückwärtsterminierung mit den Zeiten aus dem Materialstamm, dazu der Eröffnungshorizont.
- 05 Beleg: Planauftrag, Bestellanforderung oder Lieferplaneinteilung, je nach Beschaffungsart.
Was du danach in der richtigen Reihenfolge prüfst
Die Suche beginnt beim einzelnen Material und nicht bei den Einstellungen des Laufs. Sechs Schritte, nach denen klar ist, ob ein Stammdatenwert, ein Verfahren oder tatsächlich der Lauf die Verzögerung verursacht hat.
Zuerst die Zeiten im Materialstamm gegen die Realität halten
Der Lauf terminiert mit den gepflegten Zeiten. Für fremdbeschaffte Materialien werden Liefer- und Freigabetermine daraus abgeleitet. Wenn ein Lieferant seit zwei Jahren länger braucht, als im Stammsatz steht, wird jeder Vorschlag zu spät liegen, unabhängig davon, wie oft der Lauf läuft.
Den Eröffnungshorizont ausdrücklich prüfen
In SAP S/4HANA ist der Terminierungshorizontschlüssel nur dann Pflichtfeld, wenn das im zugehörigen Customizing so definiert ist, standardmäßig ist er es nicht. Fehlt er, sind die Vorgriffs- und Sicherheitszeiten vor und nach der Produktion null und ebenso die Eröffnungsperiode. Eine Eröffnungsperiode von null bedeutet, dass Planaufträge täglich in Fertigungsaufträge umgesetzt werden müssen.
Das Losgrößenverfahren als Terminfrage lesen
Die Menge im Beschaffungsvorschlag wird nach dem Losgrößenverfahren berechnet, das im Materialstamm hinterlegt ist. Verfahren, die Bedarfe über einen Zeitraum zusammenfassen, verschieben den Vorschlag naturgemäß in Richtung des späteren Bedarfs. Das ist gewollt und wirtschaftlich sinnvoll, führt aber genau zu der Beobachtung, dass zu spät bestellt wird.
Klären, ob das Material überhaupt im Lauf war
Nicht jedes Material wird in jedem Lauf geplant. Die Planungsvormerkung entscheidet darüber, ob ein Material zur Neuplanung ansteht. Der neue Planungslauf nutzt dafür eine eigene Planungsvormerkdatei, die in SAP S/4HANA auch von den klassischen Transaktionen verwendet wird. Wenn ein Material nie im Lauf auftaucht, ist die Terminfrage zweitrangig.
Bezugsquellen prüfen, bevor der Einkauf beschuldigt wird
In SAP S/4HANA gelten Lieferpläne, Kontrakte und Einkaufsinfosätze auch dann als gültige Bezugsquelle, wenn kein Orderbucheintrag vorliegt. Das Orderbuch kann genutzt werden, um eine Bezugsquelle für einen bestimmten Zeitraum zu sperren oder einzugrenzen. Diese vereinfachte Bezugsquellenfindung gilt sowohl für die klassischen Transaktionen als auch für den neuen Lauf.
Die Auswertung auf Echtzeit umstellen
Dispolisten sind Momentaufnahmen der Bedarfs- und Bestandssituation zum Zeitpunkt des letzten Laufs. Der neue Planungslauf schreibt sie nicht mehr. Die Apps zur Überwachung der Materialbedeckung und zur Anzeige von Stammdatenproblemen in der Disposition ermitteln die offenen Punkte stattdessen in Echtzeit, und die Überwachungs-App liest die Zu- und Abgänge mit derselben Methode wie der Lauf selbst.
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Wie der Planungslauf zu seinem Termin kommt
Der Ausgangspunkt ist die Fehlmengenrechnung. Eine Fehlmenge liegt vor, wenn ein Material bedarfsgesteuert geplant wird und die Summe der Bedarfe bis zu einem bestimmten Zeitpunkt die Summe der Zugänge bis zu diesem Zeitpunkt übersteigt. Zu den Bedarfen zählen unter anderem Kundenaufträge, Umlagerungsbedarfe, Fertigungsbedarfe und Prognosebedarfe, zu den Zugängen Bestand, Fertigungsaufträge, Bestellungen, Lieferplaneinteilungen sowie fixierte Planaufträge und Bestellanforderungen.
Daraus entsteht ein Beschaffungsvorschlag, und dieser Vorschlag wird terminiert. Für fremdbeschaffte Materialien heißt das, dass Liefer- und Freigabetermine ermittelt werden. Die Menge des Vorschlags folgt dem Losgrößenverfahren, das im Materialstamm für dieses Material hinterlegt ist, und das System unterstützt dabei mehrere Verfahren, die je Material einzeln festgelegt werden können.
Wichtig für die Fehlersuche ist die Reihenfolge dieser Schritte. Erst steht fest, dass eine Fehlmenge existiert, dann wird die Menge bestimmt, dann der Termin. Wer bei einem zu späten Vorschlag beim Termin anfängt zu suchen, landet oft bei der falschen Ursache, weil in Wahrheit die Losgrößenlogik den Vorschlag zusammengeschoben hat oder die Fehlmenge erst spät entsteht.
Die Stellschrauben, die tatsächlich im Materialstamm sitzen
Der Materialstamm ist der Ort, an dem der Termin entschieden wird, und zwar an mehreren Feldern zugleich. Das Dispomerkmal legt fest, nach welchem Verfahren geplant wird. Die Zeiten bestimmen, wie weit die Rückwärtsterminierung vom Bedarfstermin zurückrechnet. Das Losgrößenverfahren bestimmt die Menge und damit indirekt den Zeitpunkt. Und der Terminierungshorizontschlüssel steuert die Vorgriffs- und Sicherheitszeiten sowie die Eröffnungsperiode.
Der Terminierungshorizontschlüssel verdient dabei besondere Aufmerksamkeit, weil sich sein Verhalten mit SAP S/4HANA geändert hat. Im klassischen SAP ERP war er verpflichtend, wenn das Dispomerkmal weder eine Bestellpunktdisposition noch eine rhythmische Disposition vorsah, und zwar unabhängig vom Customizing. In SAP S/4HANA ist er nur dann Pflichtfeld, wenn das im zugehörigen Customizing so definiert ist, standardmäßig ist er es nicht. SAP begründet das mit dem Ziel, die Pflege des Materialstamms zu vereinfachen, und hält gleichzeitig fest, was daraus folgt: Ohne den Schlüssel sind die Vorgriffs- und Sicherheitszeiten vor und nach der Produktion null und ebenso die Eröffnungsperiode, und eine Eröffnungsperiode von null bedeutet, dass die Umsetzung von Planaufträgen in Fertigungsaufträge täglich laufen muss.
Daneben sind mit SAP S/4HANA einige Dispofelder aus der Pflege im Materialstamm entfallen, unter anderem die Nutzung der Quotierung, weil die Disposition Quotierungen ohnehin immer berücksichtigt und es deshalb nicht mehr nötig ist, das im Materialstamm einzuschalten. Die zugehörigen Datenbankfelder bleiben im System bestehen. Für die Fehlersuche heißt das: Ein Feld, das in einer alten Arbeitsanweisung steht, muss im aktuellen Bild nicht mehr vorhanden sein, ohne dass etwas fehlt.
Was der neue Planungslauf anders macht
SAP S/4HANA bringt einen Planungslauf mit, der für die Datenbank optimiert ist. Er liest Zu- und Abgänge, berechnet Fehlmengen und legt Planaufträge und Bestellanforderungen in einer einzigen Datenbankprozedur an. Das verringert die Datenmenge, die zwischen Datenbank- und Anwendungsserver bewegt wird, und verbessert die Laufzeit erheblich. Dazu kommen mehrere fachliche Vorteile: Der Planungsumfang lässt sich flexibler definieren, etwa ein Material mit allen Komponenten, alle Materialien eines Disponenten oder ein Material über alle Werke.
Ein Punkt betrifft die Planung über Werksgrenzen hinweg und ist im Alltag der wertvollste. Wird ein Material von einem Werk in ein anderes umgelagert, ist der Umlagerungsbedarf im liefernden Werk erst bekannt, nachdem das empfangende Werk geplant wurde. Der neue Lauf bestimmt die Reihenfolge, in der Materialien über mehrere Werke hinweg geplant werden müssen, wenn liefernde Werke über den Sonderbeschaffungsschlüssel definiert sind. Genau an dieser Stelle entstanden im klassischen Verfahren zu späte Bestellungen, ohne dass jemand einen Fehler gemacht hätte.
Die klassischen Transaktionen der Bedarfsplanung bleiben in SAP S/4HANA verfügbar, der neue Lauf gilt aber als Zukunftstechnologie. Die klassischen Transaktionen gehören dabei nicht zum Compatibility Scope, und ein Enddatum für sie ist bisher nicht festgelegt. Zwei Funktionen liegen dagegen sehr wohl im Compatibility Scope, nämlich die Dispolisten und die prognosegestützte Disposition. Wer eine davon im Kern seiner Abläufe hat, sollte das wissen.
Wie ihr die Ursache im konkreten Fall findet
Nimm einen einzelnen Fall und arbeite ihn vollständig durch, statt allgemein über die Disposition zu diskutieren. Der Ablauf ist immer derselbe: Welcher Bedarf hat ausgelöst und wann ist er entstanden? Wann hat der Lauf dieses Material zuletzt geplant? Welche Menge hat das Losgrößenverfahren gebildet und über welchen Zeitraum? Welcher Termin ergibt sich aus der Rückwärtsterminierung mit den gepflegten Zeiten? Vier Fragen, und in fast allen Fällen steht danach die Ursache fest.
Für die laufende Überwachung gilt eine andere Empfehlung. Die Apps für die Überwachung der Materialbedeckung und für die Anzeige von Stammdatenproblemen in der Disposition ermitteln die offenen Punkte in Echtzeit, während Dispolisten den Stand des letzten Laufs zeigen. Wer die tägliche Arbeit auf diese Apps umstellt, verliert die Gewohnheit, aber er gewinnt die Sicherheit, dass er auf aktuelle Zahlen schaut.
Der dritte Punkt ist organisatorisch und wirkt am stärksten. Klärt, wer die Zeiten und Verfahren im Materialstamm pflegt und in welchem Rhythmus sie überprüft werden. In den meisten Häusern hat der Materialstamm mehrere fachliche Eigentümer, aber niemanden, der für die Dispositionssicht verantwortlich ist. Solange das so bleibt, wird jede zu späte Bestellung als Einzelfall behandelt, obwohl sie ein Symptom ist.
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Häufige Fragen
Warum bestellt das System erst, wenn es fast zu spät ist?
Sollen wir den Planungslauf einfach häufiger laufen lassen?
Können wir bei den klassischen Dispositionstransaktionen bleiben?
Wir arbeiten mit prognosegestützter Disposition. Ist das ein Problem?
Warum entstehen bei uns keine Planaufträge mehr für Zukaufteile?
Brauchen wir für jede Bezugsquelle einen Orderbucheintrag?
Quellen
- SAP Simplification List für SAP S/4HANA 2025 FPS01, Abschnitte MRP in HANA, MRP fields in Material Master und Forecast Based Planning
- SAP Help Portal, Material Requirements Planning in the Logistics Chain
- SAP Help Portal, MRP Lot-Sizing Procedure
- SAP S/4HANA 2025 Feature Scope Description, Abschnitt Material Requirements Planning
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