Netzwerktechnik im Betrieb

Netzwerktechnik verstehen: vom Subnetz bis zum Cisco-Zertifikat

Ein Gerät bekommt keine Adresse, eine Schleife legt den Standort lahm, das WLAN bricht im Besprechungsraum ab. Fast immer steckt eine Ursache dahinter, die sich Schicht für Schicht eingrenzen lässt. Hier findest du, wie Adressen geplant, VLANs gebaut, Routen gesetzt und Funknetze ausgeleuchtet werden, wie du Fehler systematisch suchst und welcher Cisco-Zertifizierungsweg zu deiner Rolle passt.

KI-generiertDieses Bild wurde mit KI erzeugt · Yves Hoppe / KI / cmt
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01 Orientierung

Welche dieser Lagen ist eure?

Diese vier Lagen kommen im Alltag von Admins, Netzwerkteams und Einsteigern immer wieder vor. Nimm die, die eurer am nächsten kommt.

02 Ausgewählte Themen

Drei Seiten, die den Rahmen setzen

Hier geht es um ein Vorgehen bei der Fehlersuche, das schneller zur Ursache führt als der Neustart, um VLANs vom Plan bis zum Routing zwischen den Netzen und um die Frage, welcher Cisco-Zertifizierungsweg zu welcher Aufgabe passt.

Abläufe im Alltag

Von der Störungsmeldung zur bewiesenen Ursache

Sieben Schritte mit je einem prüfbaren Ergebnis, dazu die Befehle für Cisco IOS, Linux und Windows, mit denen du jede Netzschicht in Minuten abklopfst.

Abläufe im Alltag

Ein Netz in VLANs aufteilen, ohne dich vom Switch auszusperren

Vom VLAN-Plan über Access Ports und Trunks bis zum Gateway je Netz: sieben Schritte mit Cisco-Befehlen und je einem Prüfpunkt.

Was wovon unterscheiden

Vom CCNA bis zum CCIE: wie Ciscos Zertifikate aufeinander aufbauen

Vier Stufen, acht Professional-Tracks und zwei Umbenennungen im Jahr 2026. Hier siehst du, welche Prüfung wohin führt und was zu deiner Aufgabe passt.

03 Vollständig

Alle Netzwerktechnik-Themen im Überblick

Stimmen aus den Kursen

Was Teilnehmende über die Kurse in diesem Bereich sagen

Vielen Dank, Seminar war informationsreich, verständlich, persönlich sehr angenehm.
Netzwerktechnik Grundkurs
Durch den 1 zu 1 Kurs konnten meine Fragen und Ziele optimal bearbeitet werden.
Hardware Grundkurs: Installieren und Konfigurieren
Hervorragender Referent, der kurzweilig und sehr strukturiert durch den Kurs geführt hat und keine Fragen offen gelassen hat.
TCP/IP Grundkurs

05 Fragen

Häufige Fragen zur Netzwerktechnik

Deine Frage ist nicht dabei? Stell sie uns direkt, wir antworten dir persönlich.

Was gehört alles zur Netzwerktechnik?
Im Unternehmen sind es vor allem fünf Felder. Die Adressierung legt fest, welches Gerät welche IPv4- oder IPv6-Adresse bekommt und wie DHCP sie verteilt. Das Switching gliedert das LAN in VLANs und schützt es mit Spanning Tree vor Schleifen. Das Routing verbindet die Netze, statisch oder über Protokolle wie OSPF und BGP, und über das WAN die Standorte. Dazu kommt das WLAN als eigenes Feld mit Funkplanung und Verschlüsselung, und schließlich der Betrieb mit Fehlersuche, Dokumentation und Automatisierung. Einen guten Einstieg bieten Subnetting berechnen und VLAN einrichten.
Wie fange ich an, wenn ich Netzwerktechnik lernen will?
Mit dem Rechnen und mit eigenen Geräten. Wer Netzadresse, Broadcast und Hostbereich aus einer Angabe wie /26 im Kopf ableiten kann, versteht Routing-Tabellen, ACLs und Fehlermeldungen viel schneller. Danach lohnt sich ein Labor, ob mit gebrauchten Switches oder in einer Simulation, in dem du VLANs, Trunks und Routen selbst baust und kaputt machst. Die Cisco-CLI ist dafür ein guter Lernort, weil viele andere Hersteller ähnlich aufgebaut sind. Die Rechenwege stehen unter Subnetting berechnen, die ersten Befehle unter Cisco-IOS-Grundbefehle.
CCNA oder CompTIA Network+, welches Zertifikat passt besser?
Das hängt von deinem Umfeld ab. Network+ prüft Konzepte unabhängig vom Hersteller, ist schmaler und lässt sich auch auf Deutsch ablegen. Der CCNA ist umfangreicher, dauert 120 statt 90 Minuten, verlangt Konfigurationen und Ausgaben in Cisco-Syntax und findet nur auf Englisch oder Japanisch statt. Wer in einem Cisco-Netz arbeitet oder dorthin will, nimmt den CCNA, wer herstellerneutral einsteigen will, fängt mit Network+ an. Die Abwägung im Einzelnen steht unter CCNA oder Network+, alle Stufen bis zum CCIE unter Cisco-Zertifizierungen im Überblick.
Lohnt sich der CCNA jetzt noch, wenn bald Version 2.0 kommt?
Ja. Die Prüfung heißt weiter Implementing and Administering Cisco Solutions, der Code bleibt 200-301, und wer besteht, erhält denselben CCNA. Mit dem Wechsel im Februar 2027 ändern sich nur die Themenbereiche und ihre Gewichtung. Ein CCNA, den du mit der aktuellen Version erwirbst, ist gleichwertig und gilt ebenfalls drei Jahre. Entscheidend ist eher, ob deine Vorbereitung bis zum Wechsel fertig wird. Ablauf, Themen und Zeitplan stehen unter CCNA-Prüfung 200-301.
Können wir IPv6 nicht einfach abschalten, solange wir es nicht brauchen?
Besser nicht. Microsoft rät davon ab, weil Windows mit aktiviertem IPv6 getestet wird und manche Komponenten sonst nicht funktionieren, und ganz abschalten lässt es sich unter Windows ohnehin nicht. Das BSI weist darauf hin, dass IPv6 in aktuellen Betriebssystemen standardmäßig aktiv ist und deshalb auch reine IPv4-Netze betrifft. Sicherer ist es, IPv6 zu kontrollieren, etwa mit RA Guard und Firewall-Regeln, und es danach in Etappen einzuführen. Die Reihenfolge steht unter IPv6 im Unternehmen einführen, die Planung der Präfixe unter IP-Adressplan erstellen.
Warum nicht einfach den Switch neu starten, wenn es danach wieder geht?
Weil der Neustart die Spuren löscht. Fehlerzähler, MAC-Adresstabelle, der Zustand von Spanning Tree und die Meldungen im flüchtigen Log sind danach weg. Der Dienst läuft wieder, aber die Ursache bleibt unbekannt und kommt zurück. Wenn ein Neustart unvermeidlich ist, sicherst du vorher zumindest die Logs, die Interface-Zähler und die laufende Konfiguration. Wie du stattdessen Schicht für Schicht vorgehst, steht unter Netzwerk-Fehlersuche mit System, wie du Latenz und Paketverlust getrennt misst, unter Das Netzwerk ist langsam.

Weiter in andere Bereiche

  • VPN oder Zero Trust

    Wofür die VPN-Appliance noch bleibt und wann Zero Trust Network Access den Zugriff besser regelt.

  • pfSense oder OPNsense

    Die Paketfilter ähneln sich, den Unterschied machen Release-Takt, Lizenz, Support, IDS und API.

  • DNS-Fehler unter Windows

    Wenn die Namensauflösung scheitert, obwohl das Netz steht: die Suche vom Client über den Resolver bis in die Zone.

  • DHCP-Failover einrichten

    Zwei Windows-Server als Failover-Paar, damit der Ausfall eines Servers die Adressvergabe nicht stoppt.

  • Firewall unter Linux

    Was heute Standard ist, wann firewalld sich lohnt und wie alte iptables-Regelwerke geplant umziehen.

  • Beruf Netzwerkadministrator

    Der Weg in den Beruf über die Grundlagen, ein eigenes Labor und die Cisco-Zertifikate.

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Yves Hoppe

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Weiterbildung & Beratung

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Norbert Jansen

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Plant Inhouse-Trainings, die an euren eigenen Abläufen ansetzen.

Vom Überblick zum eigenen Netz

Eine Seite sagt dir, was zu tun ist. Im Kurs tust du es selbst: VLANs und Trunks auf echten Switches bauen, Routen setzen und prüfen, ein WLAN planen, Mitschnitte mit Wireshark lesen und die ersten Playbooks gegen Switches laufen lassen. Bei cmt gibt es dafür Kurse vom Netzwerktechnik Grundkurs über TCP/IP und IPv6 bis zur Cisco-Reihe und zur Netzwerkautomatisierung, vor Ort in München und Live-Online.