Dein Weg zum React Entwickler
Karrierepfad

Dein Weg zum React Entwickler

Alle Kurse, die dich ans Ziel bringen - von den Grundlagen bis zum Zertifikat.

Karrierepfad

Dein Weg zum React Entwickler

Moderne Web-Produkte werden heute mit React gebaut. Wer es sauber beherrscht, arbeitet an echten Web-Anwendungen – nicht an Spielwiesen.
 

Dieser Karrierepfad führt dich gezielt von den Grundlagen über Architektur und Design bis hin zu professionellen React-Frontends, wie sie in produktiven Teams erwartet werden. Starte einfach durch!

Ausführliche Informationen

Du willst moderne Webanwendungen bauen, die sich schnell anfühlen, sauber strukturiert sind und in echten Projekten bestehen. In diesem Lernpfad entwickelst du Schritt für Schritt die Fähigkeiten, die du als React Entwickler oder React Entwicklerin im Arbeitsalltag brauchst: von den Grundlagen in HTML, JavaScript und Komponentenlogik bis hin zu Routing, State Management, Testing und dem sauberen Ausliefern deiner Anwendung.

Du lernst nicht nur, wie React funktioniert, sondern vor allem, wie du damit zuverlässig lieferst: verständlicher Code, wartbare Strukturen, klare Datenflüsse und ein Setup, das im Team funktioniert. Am Ende hast du eine belastbare Basis, um React-Projekte zu übernehmen, weiterzuentwickeln oder neu aufzusetzen.


Für wen ist der Lernpfad gemacht?

  • Frontend-Entwicklerinnen und Frontend-Entwickler, die React professionell einsetzen wollen.
  • Webentwicklerinnen und Webentwickler, die von klassischem JavaScript oder jQuery auf komponentenbasierte Entwicklung umsteigen.
  • Full-Stack-Entwicklerinnen und Full-Stack-Entwickler, die das Frontend modernisieren oder eigenständig UI-Features liefern wollen.
  • Einsteigerinnen und Einsteiger mit soliden HTML-, CSS- und JavaScript-Grundlagen, die strukturiert in React einsteigen möchten.


Was du nach dem Lernpfad kannst

  • React-Anwendungen mit Komponenten, Props und State sauber strukturieren.
  • Hooks sicher einsetzen, um Logik wiederzuverwenden und Nebenwirkungen kontrolliert zu behandeln.
  • Formulare, Validierung und Benutzerinteraktionen robust umsetzen.
  • Daten über APIs laden, Fehlerfälle behandeln und Ladezustände sinnvoll darstellen.
  • Routing und Navigation für mehrseitige Single-Page-Apps aufbauen.
  • State Management passend zur Anwendung wählen und umsetzen.
  • Code wartbar halten durch klare Architektur, sinnvolle Ordnerstrukturen und wiederverwendbare Bausteine.
  • Tests schreiben, die dir Sicherheit geben und Refactoring erleichtern.
  • Build, Deployment und grundlegende Performance-Aspekte verstehen und anwenden.


So ist der Lernpfad aufgebaut

Der Lernpfad ist modular. Du kannst ihn als komplette Reise durchlaufen oder gezielt dort einsteigen, wo du gerade stehst. Jedes Modul baut praxisnah auf dem vorherigen auf: kurze Theorie, dann direkt Anwendung in Übungen, Code-Beispielen und typischen Problemstellungen aus dem Projektalltag.

1) Fundament: HTML, CSS, JavaScript und moderne Frontend-Praxis (Auffrischung und Lücken schließen)

React ist kein Ersatz für JavaScript, sondern eine Arbeitsweise darauf. Wenn die Grundlagen sitzen, wird React deutlich einfacher. In diesem Teil stellst du sicher, dass du die Konzepte beherrschst, die du später täglich brauchst.

  • Modernes JavaScript: let und const, Destructuring, Spread und Rest, Template Strings, Module.
  • Funktionen und Kontext: Arrow Functions, Closures, this-Verhalten in typischen Situationen.
  • Asynchronität: Promises, async und await, Fehlerbehandlung, parallele Requests.
  • Saubere Datenverarbeitung: map, filter, reduce, immutables Arbeiten.
  • Tooling-Grundlagen: Node-Ökosystem, Paketmanagement, sinnvolle Projektstruktur.

Ergebnis: Du kannst JavaScript so einsetzen, dass React-Code klar, kurz und stabil bleibt.

2) React-Grundlagen: Komponenten, Props, State

Du lernst das React-Modell von Grund auf: UI als Funktion des Zustands. Statt „irgendwo DOM manipulieren“ arbeitest du mit deklarativen Komponenten, die sich gut testen und erweitern lassen.

  • Komponenten denken: UI in Bausteine schneiden, Verantwortlichkeiten trennen.
  • Props: Daten von oben nach unten, sinnvolle Schnittstellen, Default-Werte.
  • State: lokaler Zustand, Updates, typische Fehler vermeiden.
  • Events: Benutzerinteraktionen, Handler, kontrollierte Komponenten.
  • Rendering: Listen, Keys, bedingtes Rendering, leere Zustände.

Praxisfokus: Du baust eine kleine Anwendung, die bereits typische UI-Patterns enthält: Liste, Detailansicht, Filter und einfache Formulare.

3) Hooks im Alltag: useEffect, useMemo, useCallback und eigene Hooks

Hooks sind der Kern moderner React-Entwicklung. Du lernst nicht nur die Syntax, sondern vor allem die typischen Denkfehler und wie du sie vermeidest.

  • useEffect richtig nutzen: Abhängigkeiten verstehen, Side Effects kontrollieren, Cleanup.
  • Daten laden: Ladezustand, Fehlerzustand, Abbruch von Requests, Race Conditions vermeiden.
  • Performance pragmatisch: useMemo und useCallback sinnvoll einsetzen, ohne unnötige Komplexität.
  • Eigene Hooks: Logik kapseln, Wiederverwendung, klare API für dein Team.

Ergebnis: Du schreibst React-Code, der stabil läuft, auch wenn Anforderungen wachsen.

4) Formulare und Validierung: zuverlässig statt fragil

Formulare sind in vielen Anwendungen der kritischste Teil. Hier lernst du, wie du Eingaben sauber steuerst, Validierung nachvollziehbar implementierst und die Nutzerführung stimmig gestaltest.

  • Controlled vs. uncontrolled: wann was sinnvoll ist.
  • Validierung: inline, beim Submit, serverseitige Fehler anzeigen.
  • UX-Details: Fehlermeldungen, Fokus, Disabled-States, Ladeindikatoren.
  • Saubere Datenmodelle: Form-State strukturieren, Mapping zum API-Format.

5) Routing und Navigation: Single-Page-Apps strukturiert aufbauen

Sobald deine Anwendung mehr als eine Seite hat, brauchst du Routing. Du lernst, wie du Navigation, Parameter und geschützte Bereiche sauber umsetzt.

  • Routen: Struktur, Layout-Routen, verschachtelte Ansichten.
  • Navigation: Links, aktive Zustände, Redirects.
  • Parameter: URL-Parameter und Query-Parameter sinnvoll verwenden.
  • Fehlerseiten: Not Found, Zugriff verweigert, Fallbacks.

6) State Management: passende Lösungen statt Dogmen

Nicht jede Anwendung braucht ein großes State-Framework. Du lernst, wie du den Zustand so organisierst, dass er verständlich bleibt und nicht ausufert. Dabei geht es um Entscheidungen, die du im Projekt begründen kannst.

  • State richtig platzieren: lokal, gehoben, global.
  • Context: wann er hilft und wann er Probleme schafft.
  • Reducer-Pattern: komplexe Zustände nachvollziehbar verwalten.
  • Server State vs. UI State: Daten aus APIs sauber behandeln, Caching-Grundideen verstehen.

Ergebnis: Du kannst die Architektur so wählen, dass sie zum Produkt passt, nicht umgekehrt.

7) API-Integration: Daten, Fehler, Sicherheit im Blick

In echten Projekten hängt alles an stabiler Kommunikation mit Backend-Systemen. Du lernst, wie du Requests strukturierst, Fehlerfälle sauber behandelst und deine UI auch bei Problemen zuverlässig bleibt.

  • Fetch-Strategien: Laden beim Start, beim Navigieren, bei Interaktionen.
  • Fehlerbehandlung: technische Fehler, Validierungsfehler, Berechtigungsfehler.
  • Loading States: Skeletons, Spinners, Optimistic UI je nach Bedarf.
  • Token und Sessions: Grundlagen, sichere Speicherung und typische Fallstricke.

8) Testing: Sicherheit für Änderungen und Releases

Tests sind kein Selbstzweck. Du lernst, welche Tests in React wirklich helfen, wie du sie wartbar hältst und wie du typische UI-Logik zuverlässig absicherst.

  • Testarten: Unit, Integration, UI-Tests, wann welcher Ansatz sinnvoll ist.
  • Komponenten testen: Rendering, Interaktionen, asynchrone Updates.
  • Mocking: API-Calls, Zeit, Browser-APIs.
  • Testbarkeit verbessern: Komponenten-Design, klare Abhängigkeiten.

9) Qualität, Wartbarkeit und Performance: so bleibt dein Projekt gesund

Wenn ein React-Projekt wächst, entscheidet die Struktur über Geschwindigkeit im Team. Du lernst, wie du Code langfristig wartbar hältst, ohne dich in Overengineering zu verlieren.

  • Ordner- und Modulstruktur: Features, Shared Components, klare Grenzen.
  • Code-Standards: Linting, Formatierung, konsistente Patterns.
  • Performance-Grundlagen: Rendering verstehen, unnötige Re-Renders vermeiden.
  • Accessibility: grundlegende Anforderungen, die im Alltag zählen.

10) Build und Deployment: von lokal zu produktiv

Du lernst, wie du deine Anwendung so vorbereitest, dass sie zuverlässig gebaut und ausgeliefert werden kann. Der Fokus liegt auf Verständnis und typischen Stolpersteinen.

  • Build-Prozess: Umgebungsvariablen, Konfiguration, Unterschiede zwischen Development und Production.
  • Deployment-Grundlagen: Hosting-Optionen, Routing im Hosting, Caching.
  • Monitoring-Basics: Fehler sichtbar machen, Logs, einfache Metriken.

Dein Praxisprojekt im Lernpfad

Damit du nicht nur einzelne Techniken kennst, setzt du ein zusammenhängendes Projekt um. Das Projekt ist so aufgebaut, dass du typische Anforderungen aus dem Berufsalltag durchspielst:

  • UI in Komponenten aufteilen und wiederverwenden
  • Daten aus einer API laden, anzeigen, filtern und bearbeiten
  • Formulare mit Validierung und Fehleranzeige
  • Navigation, Detailseiten und leere Zustände
  • Tests für zentrale Funktionen
  • Build und saubere Übergabe an Betrieb oder Team

Das Ziel ist, dass du am Ende nicht nur „React kannst“, sondern eine Anwendung gebaut hast, die du erklären, erweitern und sauber weitergeben kannst.

So lernst du: klar, praxisnah, mit direktem Transfer

  • Schritt-für-Schritt-Aufbau: Du bekommst eine klare Reihenfolge, die dich ohne Umwege zu soliden Ergebnissen führt.
  • Übungen statt Folien-Marathon: Du setzt um, was du lernst, und festigst es direkt im Code.
  • Alltagstaugliche Patterns: Du lernst Vorgehensweisen, die in Teams funktionieren und nicht nur in Demo-Projekten.
  • Fehlerkultur: Du lernst typische Stolpersteine kennen, bevor sie dich im Projekt Zeit kosten.

Dein Nutzen im Unternehmen

  • Schneller produktiv: Du kannst Features in React umsetzen, ohne dich durch Trial-and-Error zu kämpfen.
  • Bessere Zusammenarbeit: Du schreibst Code, den andere lesen und erweitern können.
  • Weniger Risiko: Tests und saubere Datenflüsse reduzieren Fehler bei Änderungen.
  • Skalierbare Basis: Du lernst, wie du mit wachsenden Anforderungen umgehen kannst, ohne alles neu zu bauen.

Typische Fragen aus der Praxis, die du nach dem Lernpfad beantworten kannst

  • Wie modularisiere ich eine UI so, dass Komponenten wirklich wiederverwendbar sind?
  • Wann nutze ich lokalen State, wann Context, wann ein anderes State-Konzept?
  • Wie lade ich Daten, ohne dass ich doppelte Requests oder flackernde UIs bekomme?
  • Wie strukturiere ich eine React-App, damit neue Kolleginnen und Kollegen schnell einsteigen?
  • Wie teste ich UI-Logik so, dass Tests nicht bei jeder kleinen Änderung brechen?
  • Wie gehe ich mit Fehlern aus dem Backend um, ohne dass die Anwendung „kaputt“ wirkt?

Jetzt starten

Wenn du React nicht nur ausprobieren, sondern professionell anwenden willst, ist dieser Lernpfad dein strukturierter Weg. Wähle den passenden Startpunkt oder durchlaufe die komplette Strecke bis zur produktionsreifen React-Anwendung.

Hinweis: Details zu Dauer, Termine, Umfang, etc.  findest du in den jeweiligen Kursen.

Für wen ist dieser Beruf?

Der Lernpfad Dein Weg zum React Entwickler richtet sich an dich, wenn du moderne Weboberflächen mit React professionell entwickeln willst und dabei Wert auf einen klaren, praxisnahen Aufbau legst. Du möchtest nicht nur einzelne Tutorials konsumieren, sondern Schritt für Schritt verstehen, wie du React im Alltag sicher einsetzt und typische Anforderungen aus Projekten umsetzt.

Durchschnittliches Gehalt

Wenn du den Lernpfad „Dein Weg zum React Entwickler“ abschließt, qualifizierst du dich für Rollen, in denen du moderne Weboberflächen mit React entwickelst, bestehende Frontends weiterentwickelst und eng mit Design, Backend und Produktteams zusammenarbeitest. Das Gehalt in diesem Bereich hängt weniger vom Titel allein ab, sondern vor allem von deiner Berufserfahrung, deinem Verantwortungsumfang und dem Umfeld, in dem du arbeitest.

Als Junior React Entwickler (ohne Berufserfahrung)

Abhängig von der Region verdienst du ungefähr, brutto:

  • Deutschland-Schnitt: 2026: 45.000 € – 55.000 €
  • München 2026: 50.000 - 60.000 €

Als Senior React Entwickler (mit typischerweise 2-5 Jahren Berufserfahrung):

  • Deutschland-Schnitt 2026: 75.000 bis 100.000 €
  • München 2026: 85.000 bis 110.000 €

Höhere Gehälter sind je nach Erfahrung, Position und vor allem Branche durchaus üblich.

 

Wovon dein Gehalt als React Entwickler oder React Entwicklerin typischerweise abhängt

  • Erfahrung und Projekttiefe: Erste Praxis in realen Projekten, saubere Codequalität und der Umgang mit typischen React-Themen (State Management, Routing, Testing, Performance) wirken sich stark aus.
  • Unternehmensgröße und Branche: Größere Unternehmen und bestimmte Branchen zahlen oft anders als kleine Agenturen oder Start-ups.
  • Region und Arbeitsmodell: Standort, Homeoffice-Anteil und ob du für ein Unternehmen in einer anderen Region arbeitest, können das Gehalt beeinflussen.
  • Technologie-Stack: Kenntnisse in TypeScript, Testing (zum Beispiel Jest, Testing Library), Build-Tools und CI/CD sowie Verständnis für APIs und Backend-Anbindung erhöhen meist deinen Marktwert.
  • Verantwortung: Wenn du Reviews machst, Architektur mitgestaltest, Features eigenständig lieferst oder andere Kolleginnen und Kollegen unterstützt, wirkt sich das häufig positiv aus.


So holst du nach dem Lernpfad mehr aus deiner Gehaltsverhandlung heraus

  • Zeige konkrete Ergebnisse: Ein Portfolio mit 1 bis 2 aussagekräftigen Projekten, sauber dokumentiert, ist oft überzeugender als reine Kursnachweise.
  • Argumentiere mit Nutzen: Zum Beispiel schnellere Feature-Delivery, bessere Performance, weniger Bugs durch Tests oder bessere Wartbarkeit durch TypeScript.
  • Bereite Beispiele vor: Erkläre kurz, welche Entscheidungen du getroffen hast (Komponentenstruktur, State-Strategie, Datenfluss, Testing) und warum.
  • Definiere deinen nächsten Schritt: Ob Junior, Professional oder Senior Rolle: Klarheit über deine Zielrolle macht die Gehaltsdiskussion einfacher.

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